software - 17.1.2006 - 6.10.2006

Scribus/Aqua - manuelle Installation (warum packen die die Libs nicht in das Application-Bundle?), aber vielleicht trotzdem mal angucken.

iCalamus.net - manchmal kommen sie wieder ... (hey, was soll die Panik, sie wollen nur euer Gehirn fressen!)

Update beschleunigt Parallels Desktop für Mac OS X - hoffentlich taugt die Unterstützung für nicht-US Tastaturen dann endlich was. Das ist das derzeit heftigste Manko von Parallels.

BS Exporter for Blender - interactive VRML aus Blender exportieren (statisches VRML geht schon von Hause aus)

Wings 3d - 3D Modellierer. Open Source.

beaTunes ~ build better playlists - automatisch iTunes-Bestände analysieren und klassifizieren.

Enigma Homepage - ein Oxyd-Lookalike für diverse Plattformen.

Oxyd Extra - eine Weiterführung von Oxyd, dem alten Murmelspiel.

Suitable Systems / SeisMac - Erschütterungen mit dem Sudden-Motion-Sensor des MacBook Pro aufnehmen.

Textureshop - generiert kachelbare Texturen anhand von Parametern für Zufallsgeneratoren. Interessante Idee, kann durchaus nette Ergebnisse liefern mit etwas herumspielen.

Tinderbox: Tinderbox 3.5 - viele Features klingen interessant, aber irgendwie wird das der Emacs der Outliner ...

Medallia Blog: SmackBook Pro - den Motion-Sensor der neuen MacBook Pro zum Switchen von virtuellen Desktops benutzen. Einfach dem MacBook Pro einen Watschen verpassen ...

Safari Tidy plugin - tidy als Safari-Plugin. Nett. So langsam wird der Safari erwachsen.

MyTunesRSS - nettes kleines Tool, startet einen Webserver und erzeugt dynamische PodCast-Feeds (sowie eine einfache Weboberfläche) aus der iTunes-Library.

Rogue Amoeba - Nicecast for Mac OS X - iTunes auf einen ShoutCast-Server (oder lokal im LAN) streamen.

The Mac OS MUD Zone: Clients - lauter MUD clients für OS X.

Google kauft SketchUp

Google hat SketchUp gekauft - einen Hersteller von 3D-Software. Da kommt man schon ins Grübeln, vor allem wenn man sich gerade ein bischen mit virtuellen 3D-Welten beschäftigt hat. Könnte da auf Dauer sowas wie Second Life von Google anstehen? Wenn man sich anguckt, was Multiuuser 3D virtuelle Umgebungen so brauchen: Renderfarmen, Plattenplatz, Netzbandbreite, verteilte Architektur, Auslieferung von massiv grossen Datenmengen, Benutzervrerwaltung, Chat-Architektur, Accountingsystem, Zahlungsabwicklung - alles das hat Google schon. Und das Subskriptionsmodell könnte für Google interessant sein, denn es ist ähnlich gelagert wie die Werbegeschichten.

Horizon - ein Sketchbook für das Nokia Tablet.

MudWalker - A MUD Client for Mac OS X - kann für LambdaMOO benutzt werden (hey, ich will heute abend im Hotel nicht nur doof rumsitzen! )

UFRaw - ein freier Raw-Konverter aufbauend auf DCRaw und LittleCMS. Klingt recht interessant.

NASA World Wind - Software ala Google Earth, aber mit NASA Satellitenbildern. Leider nur für Windows.

Disk Inventory X - liefert auch Übersichten wo der Plattenplatz verloren geht, allerdings mit einer sehr pfiffigen grafischen Anzeige.

id-design, inc. | WhatSize - liefert eine gute Übersicht darüber, wo Plattenplatz verbraten wird.

Monolingual - beseitigt Sprachversionen von OS X, die man sowieso nie benutzt. Bringt ne Menge Plattenplatz zurück.

Textpander - sehr nettes Tool das Kürzel automatisch in Langtexte umsetzt. Funktioniert in allen Programmen über die UI-Scripting-Schnittstelle (also Hilfsgeräte in den Bedienhilfen von OS X aktivieren).

Hetima:SafariStand - noch so ein Monsterplugin für Safari das alles mögliche einbaut, Filterung, farbiger Source, Thumbnail-Vorschauf auf Tabs, Seitenmodifikation ...

Pimp My Safari - Plugins und Tools rund um Safari.

SurfRabbit - und noch ein Greasemonkey-alike Teil für Safari (keine Ahnung ob die Rabbits in Javascript geschrieben sind, aber die Auswirkungen sind ähnlich).

Democracy Player - ein RSS-Aggregator, der in Enclosures Bittorrent-Files erwartet und diese dann automatisch runterlädt. Viele Features, bildet im Prinzip TV-on-Demand ab.

Google Macintosh Dashboard Widgets - das was draufsteht ist drin. Dashboard Widgets von Google für Google.

Growl! - kennt ja jeder mitlerweile, optisch ansprechende Infofenster, kann man auch aus Scripten heraus nutzen.

iWeb und sein Output

Ich hab ja kürzlich mit Sandvox und Rapidweaver zwei verschiedene Editoren zur einfachen Erstellung von Webseiten angetestet. Jetzt hab ich auch eine Site mit iWeb gemacht. Sandvox schied wegen gigantischer Speicheranforderungen aus, Rapidweaver zeigte schon ein paar nette und interessante Features und war vor allem fix. Aber die Styles waren nicht so professionell wie die von Sandvox. Wie macht sich iWeb?

Nunja, guckt euch die Site an. Ich hab auf Anhieb gleich eine ganze Reihe von Problempunkten gesehen:

  • der Style in iWeb sieht wesentlich "slicker" aus als dann im gerenderten Output. Fontrendering ist eben auf Webseiten nicht mit jedem Browser wirklich gut.
  • die idiotische Redirection und die doch eher unüblichen Ordnernamen. Klar, ich kann meine Site auch anders nennen - aber warum zu Kuckuck soll ich meine Site umbenennen, nur weil iWeb daraus direkt einen Ordnernamen macht?
  • die URLs sind alles andere als schön - und ich finde generell eine Redirection auf der Start-URL dämlich, da kann man doch wirklich intelligenter vorgehen und das Default-Dokument sinnvoll benutzen. Und guckt euch mal die Blog-Seiten an, was die für URLs bekommen. Ekelhaft.
  • mit Lynx kann man das ganze überhaupt nicht benutzen. Die Redirects sind falsch und die Links werden auch nicht mehr angezeigt.
  • auch wenn der HTML-Code validiert, so ist er trotzdem nicht wirklich semantisch. Überschriften werden nicht als Hx gesetzt, sondern einfach nur per Styles grösser gemacht.
  • Layouts werden zwar nicht mit Tabellen gemacht, aber durch Inline-Styles werden DIVs als Tabelle missbraucht. Sorry, aber nur das Tag zu ändern macht ein Layout nicht schön.
  • der Sourcecode ist komplett unlesbar und scheisse.
  • schon die Grundseiten enthalten ständig JavaScript für diverse Zwecke. Und nein, iWeb hat darüber im Editor definitiv nicht informiert. Wie soll man so erwarten, das Mac-User sich dann später auch Gedanken zu den Problemen von JavaScript-basierten Elementen machen?
  • wieso eine Firma, die sich selber Text-Vorleser programmiert, eigene Rechtschreibkorrekturlösungen baut und auch ansonsten relativ gut mit Text umgehen kann ausgerechnet die Verkürzung der Blogbeitragstexte so macht, das mitten im Wort abgeschnitten wird, weiss wohl nur Apple alleine.
  • Accessibility? We don't need no stinking Accessibility.

Ich hoffe ja mal, das Apple da deutlich nachbessert. Ich mein, semantisches Layout und Source der den Accessibility-Richtlinien entspricht ist ja nun wirklich nichts neues. Warum Apple da einen dermaßen miesen HTML-Code produziert ist mir echt ein Rätsel.

Tomato Torrent - ein netter Bittorrent Client für OS X.

8-p.info - Creammonkey - sowas ähnliches wie Greasemonkey, nur für den Safari.

ZNC - RottenBoy - interessanter IRC Bouncer (Proxy) für mehrere User. Deutlich leistungsfähiger als der von mir bisher verwendete Muh.

Google Maps Plugin for Address Book - Brian Toth - ein Plugin für das Apple Adressbuch mit dem man von einer Adresse direkt nach Google Maps springen kann.

MUlliNER.ORG : Nokia770 - eine ganze Reihe Tools für das Nokia-Pad, wie zum Beispiel die Wireless Tools oder dsniff. Interessant zur Analyse bei WLAN Problemen

SlimserverAndNokia770 - wie man das Nokia Pad mit dem SlimServer als Musicplayer benutzen kann.

HolisTech Limited Free Software, pwsafe - Passwort-Safe für das Nokia Tablet.

Password Safe - von Bruce Schneier. Die Java-Version 0.5 ist mit der Maemo-Version kompatibel.

pwsafe password database - Kommandozeilentool für Password Safe Datenbanken.

Internet Tablet Talk - Gnumeric 1.6.2 Released - Tabellenkalkulation für das Nokia 770 Tablet. Wow.

Übergewichtig

sind die iLife und iWork Applikationsbundles von Apple: iLife 06 belegt 7.2 GB in der Vollinstallation und iWork 06 belegt 3 GB in der Vollinstallation. Wenn man beides draufpackt, hat man glatt 10 GB Plattenplatz weniger. Autsch. Das ist heftig.

ApplicationCatalog - Maemo Wiki - Anwendungen für das Nokia 770 Internet Tablet

Opera Mini: Gratis HTML-Browser fürs Handy startet weltweit - Golem.de - definitiv besser als die primitiven eingebauten Browser. Allerdings natürlich - bedingt durch Java - nicht unbedingt der schnellste.

Unofficial documentation of iPhoto 6.0 photocasting feeds - Mark Pilgrim verreisst die Apple-iPhoto-RSS-Unterstützung. Sie ist schlecht. Sie ist richtig schlecht.

Ok, Sandvox saugt nicht nur Hamster

Bei Bill Bumgarner gefunden:

As it turns out, Sandvox silently installs Smart Crash Report in ~/Library/Input Managers/ when it is launched. As an input manager, SCR is thusly loaded into every Cocoa app launched and subsequently uses various non-supported mechanisms to modify the behavior of said application.

Sandvox installiert einen Hack in die Input Manager - das sind Libraries, die sich in die Oberfläche einklinken um Anwendungsverhalten zu modifieren. Dazu überladen sie in der Regel Systemfunktionen mit eigenem Code. Kein Rootkit - sie verstecken sich nicht. Aber sie destabilisieren unter Umständen das System. Und vor allem: sie betreffen eben nicht nur dieses eine Programm, sondern alle Programme die diesen Mechanismus nutzen.

Sandvox fliegt von meiner Platte, sorry, aber sowas will ich nicht ohne dickes Warnschild und ohne Nachfragen installiert haben. Wir sind hier nicht unter Windows ...

RapidWeaver - das nächste Website-Tool

RapidWeaver gibts schon etwas länger, aber ich hatte es bis jetzt noch nicht gesehen. Ganz witzige Idee: im Prinzip ein GUI-Editor für Websites, also nicht nur für einzelne Seiten. Für verschiedene Zwecke (Blogs, Fotoalben etc.) gibts vorgefertigte Templates und integrierte, spezialisierte Editoren für diese Elemente. Mit einem Plugin-API, um eigene Seitentypen zu programmieren. Aber eben absolut nicht WYSIWYG, sondern einfach nur eine integrierte Vorschau.

Der HTML-Source - das ist jetzt meine zweite tolle Homepage heute Nacht - sieht einigermaßen ok aus. Es werden zumindestens mehr als nur DIV-Tags benutzt. Allerdings irritiert mich der seltsame HEAD mit den vielen LINK Tags dann doch etwas. Aber vom Ergebnis her schon mal brauchbar.

Die Templates selber sind lange nicht so slick wie die von Sandvox - sie wirken etwas hausbackener und teilweise etwas holperig (z.B. die Auswahl der Fonts im Fließtext auf meiner Beispielseite wirkt etwas unschön - kanns nicht richtig festmachen was mich stört, aber die Sandvox Seite wirkt einfach besser).

Was nicht so gut gefällt: nur FTP und .Mac für das Publishing. SFTP ist nun wirklich nicht völlig neu, das sollte man schon unterstützen. Ansonsten ist es für mich am ehesten mit meinem guten alten PyDS vergleichbar - spezialisierte Editoren für jeden Content-Typ mit automatischem Rendering nach HTML und automatischem Uploading auf den Server.

Oh, und das Programm kommt völlig ohne Katastrophen mit 39 Bildern in einem Bilderalbum klar, und frisst nicht den Rechnerspeicher und kleine Kinder um zum Ergebnis zu kommen

Erster Test mit Sandvox

Sandvox - der neue GUI-Editor für Websites, der gerade von Karelia als Beta vorgestellt wurde - ist von der Idee her wirklich nett. Er bietet eine gesamtheitliche Sicht auf die Website - und zwar auf die Komponenten der Website. Schön strukturiert, so das man sehr leicht Änderungen an Seiten machen kann. Das ganze ist dann auch wirklich einfach zu bedienen - mit netten Wizards und einer guten Integration in iLife. Publishing geht auch nicht nur auf .Mac, wie bei iWeb, sondern zum Beispiel per SFTP auf einen normalen Server.

Und Sandvox saugt Hamster durch Strohhalme.

Sorry, aber netter kann man es nicht formulieren. Das Teil ist in der vorliegenden zweiten Beta eine komplette und totale Katastrophe. Ich hab dem Teil nicht viele Aufgaben gestellt - dazu kam ich nicht. Ich habe eine Startseite angelegt, eine Seite mit einem einzelnen Bild und ein Bilderalbum. Nichts davon ist wirklich sonderlich schwer. Das Photoalbum hat 39 Bilder verpasst bekommen - aus iPhoto direkt übernommen. Auch das ist nichts kompliziertes, sollte man meinen.

Die Software reisst aber nur durch diese Bilder mal eben 1.5 GB Speicher an sich und reduziert einen Mac Mini zu einer kriechenden Schnecke. Bei jedem Klick in der Navigation in der Software wartet man locker mal 10 oder 15 Minuten, bis die gewählte Seite auftaucht. Die erstellte Datei mit der Site ist übrigens nur 280 KB groß - wieso die dann im Speicher so viel belegt, will ich glaub ich garnicht wissen ...

Zusätzlich bietet es zwar nettes Publishing auf Server - mit einem komfortablen Wizard zur Einrichtung und zur Prüfung. Nur liefert dieser dämliche Wizard bei der Prüfung keinerlei sinnvolle Informationen und bekommt bei einem einfachen SFTP-Connect schon einen Timeout - und zwar auf einen Server, auf dem ich parallel schon in einem Terminalfenster mittels SSH eingelogged bin.

Ein Publishing anderweitig zu realisieren (z.B. in ein lokales Verzeichnis und dann anschließendem Kopieren auf den Server) hab ich mir angesichts der horrenden Speicher- und CPU-Belastung gespart. Deshalb gibts auch keine Aussagen zum generierten HTML.

Sorry, ich versteh ja, daß Karelia die Beta schnell rauskriegen wollte - vor allem in Anbetracht der iWeb Ankündigung. Aber dann sollte man vielleicht draufschreiben, das die Software auf einem Mac Mini komplett unbrauchbar ist. Nichtmal Aperture ist so ein Resourcenschwein ...

Sandvox Test Teil 2

Ok, es hat mir natürlich keine Ruhe gelassen, daher hab ich mich mit dem extrem lahmen Teil gequält und das 39-Bilder-Album durch ein 6-Bilder-Album ersetzt. Immer noch langsam, aber dafür wenigstens soweit erträglich, das ich ein lokales Publishing hinbekommen habe und die Files dann von Hand übertragen habe.

Das ist meine tolle Homepage

Was auffällt: der HTML-Code ist tatsächlich einigermaßen brauchbar. Ohne Stylesheet sind die nötigen Skips über die Navigation und den Sidebar drin und es werden tatsächlich auch mehr Tags als nur DIVs benutzt. Allerdings fällt auch auf, das extrem viele DIVs mit vielen Klassen drin sind - im Prinzip ist fast alles gedived. P-Tags und andere logische Strukturierungen sind nicht so viele vorhanden (ok, ich hab ja auch nicht viel Text geschrieben, aber trotzdem würde ich wenigstens einzelne Absätze erwarten). Besser als das HTML von iWeb sieht es aus.

Eine Reihe von Bugs sind auch noch aufgefallen - aber dafür ist es ja eine Beta, das sehe ich nicht so kritisch wie die exorbitante Speicherbelegung. Ich hab übrigens ganz bewusst nur eines der vordefinierten Stylesheets genommen und nicht sehr viel daran geändert. Eine Filmseite hab ich auch mal angelegt, aber irgendwie scheint da noch das wichtigste - die Einbettung des Films - zu fehlen. Jedenfalls hat er meinen Film aus iMovie zwar angeboten, aber nicht übernommen. Naja, so bleibt euch wenigstens mein blödes Gesabbel erspart