software - 11.7.2004 - 15.1.2006

Fiddling with iWeb

Wenn eine Software solchen HTML Code erzeugt, dann ist sie definitiv scheisse. Und dabei interessierts mich nicht sonderlich, ob sie von Apple kommt. Sowas ist heute ein absoluter Tiefschlag in Richtung aller, die sich mit semantischer Auszeichnung beschäftigen und aller, die sich mit Accessibility beschäftigen. Ähnlich wie beim PhotoCasting-Debakel zeigt Apple mal wieder, da sie dann doch leider immer mal wieder zu "außen hui, innen pfui" tendieren.

Und ganz ehrlich - nicht nur der Code ist eine Katastrophe, sondern auch die generierten URLs - hat bei Apple noch nie jemand was von menschenwürdigen URLs gehört? Ach, watt frag ich, RSS Enclosures kennen sie ja auch nicht ...

Mehr zu iWebs HTML gibts bei Todd Dominey zu lesen.

Products - Flip4Mac WMV - vielleicht nicht ganz so buggy wie der Spielzeugplayer von MS. Andererseits - ich brauch eigentlich so gut wie nie einen WMV-Player.

Jetzt mal ganz ehrlich ...

... wenn ihr euch eine Software installiert, die Musik abspielt. Und diese Software hat eine Funktion, mit der sie euch zu einem gerade laufenden Titel Vorschläge aus dem zur Software gehörigen Internet-Shop Vorschläge für andere Musik macht. Seid ihr dann wirklich darüber erstaunt, wenn ihr hört, das diese Software dazu die Daten des gerade laufenden Songs an den Store übertragt? Egal wie die Software nun heisst?

Sorry, aber diese etwas seltsame Aufregung versteh ich wirklich nicht. Die Funktion, um die es geht, ist ohne Kommunikation mit dem Store doch garnicht realisierbar - es ist zu erwarten, das dafür Daten übermittelt werden, schliesslich kommen ja auch Daten zurück.

Würde iTunes immer die Daten übermitteln, auch wenn dieses alberne Vorschlagsfenster nicht offen ist, dann gäbs Grund zur Aufregung. Aber so halte ich das ganze für reichlich albern - darüber, das eine Funktion das macht, was draufsteht, darüber regt ihr euch auf. Kauft aber eure Musik in einem Store, der eure Kreditkarte, euren generellen Musikgeschmack, eure Bewegung aufzeichnet - und euch für eure gekaufte Musik nur eingeschränkte Rechte einräumt. Aber das ist ja wurscht - hauptsache er überträgt nicht euren gerade gespielten Titel - den ihr warscheinlich per Script sowieso auf eure Webseiten knallt.

Aber sonst gehts noch, ja?

DotMac nervt

Warum? Weil ich keins hab. Und den Sinn nicht einsehe, als Selberhoster. Aber Apple andauernd Sachen rausbringt, die nur mit DotMac zu benutzen sind - und bei den meisten Programmen nur rudimentäre Export-Features ohne DotMac implementiert. Ich kann ja verstehen, das sie auch mitverdienen wollen - aber DotMac ist mir einfach zu verhärmt, das meiste davon kann ich selber deutlich besser implementieren. Also gebt mir verdammt noch mal eine einfache SFTP-Upload-Möglichkeit und gut is ...

Kann mir bitte mal jemand erklären ...

... wieso ich immer bei irgendwelchen GUI-Editoren für Websites das dringende Bedürfnis habe, es auszuprobieren? Ich mein, das ist doch hochgradig bescheuert - ich programmiere Content Management Systeme. Ich baue Portalsysteme. Ich verdien mein verdammtes Geld mit solchem Kram. Und trotzdem - wenn sich sowas wie SandVox oder iWeb zeigt, will ich es ausprobieren. Scheitere dann natürlich grundsätzlich daran, das ich selber nicht GUI-kompatibel denke und komme mir blöd vor.

Man sollte meinen, mit fast 40 Jahren müsste ich mitlerweile kapiert haben, das ich von Design und Layout keinen blassen Schimmer habe und in GUI-Editoren für Content grundsätzlich immer an mir selber scheitere. Also könnte ich doch einfach mal aufhören, mir jeden Mist runterzuladen und auszuprobieren. Aber nein, was läuft im Hintergrund? Der SandVox Download ...

Nunja, zumindestens hab ich nicht das Problem von Karelia, die zum zweiten Mal wohl von der Dampflock Apple überrollt werden mit ihrem neuesten Produkt

open sword - pixen - bei kniebes.net gefunden: Pixelschubser-Software. Sieht ganz nett aus.

Adobe Lightroom Beta: Digital Photography Review - Adobes Antwort auf Apples Aperture? Jedenfalls gibts ne Public Beta - also mal ausprobieren.

Introducing Sandvox | Karelia Software - Web-Editor der zur Abwechslung mal neben dem WYSIWYG-Editing auch Standard-Compliance, Accessibility und sogar Uploads mittels SFTP unterstützt. Klingt so, als hätte da jemand seine Hausaufgaben gemacht.

Lightroom - erste Tests

Ich hab mir mal von Adobe die public Beta von Lightroom heruntergeladen und sie ausprobiert. Wow. Ich muss sagen, ich bin begeistert. Dieser Beitrag liefert einen ersten Eindruck von mir über diese Software. Wobei ich schon vorweg sagen kann: aufgrund der frei zugänglichen Beta sollte sich jeder Digi-SLR-Besitzer mit Mac das Teil mal holen und einen Testflug machen.

Das für mich wichtigste: die Software ist selbst auf einem Mac Mini gut benutzbar - zwar sind manche Aktionen etwas träger als man sich vielleicht wünscht, andererseits muss man ja nunmal berücksichtigen, das RAW-Bilder life bearbeitet werden.

Was mir auf Anhieb gefällt: man kann Fensterrahmen und Menü wegblenden, kann die Bedienelemente dimmen und sich so voll auf die Bildinhalte konzentrieren. Dazu gibt es eine ganze Reihe Werkzeuge die einen sehr guten ersten Eindruck machen - besonders angetan hat es mir der Graustufenmixer, mit dem man sehr einfach die Kontrasverteilung auf die verschiedenen Farbbereiche einstellen kann. Wesentlich einfacher als mit dem Kanalmixer im Photoshop. Schade, das man den gewünschten Modus für die Anzeige nicht in den Einstellungen festlegen kann - das Programm startet immer mit dem Standardlayout.

Trotzdem macht das ganze Programm an vielen Stellen den Eindruck, als ob sich da endlich mal jemand mit der streckenweise doch ziemlich garstigen Useability von Photoshop auseinandergesetzt hat. Lichter und Schatten einstellen ist zum Beispiel deutlich einfacher, ohne das man gleich Gefahr läuft, das Bildergebnis zu schrotten. Das Histogramm ist endlich mal wirklich seinen Namen wert und liefert prompte und sinnvolle Informationen zu Veränderungen (und es lügt nicht so stark wie das Histogramm von Aperture).

Der Browser für die Bildersammlungen ist recht anständig - die Features von iView Media Pro sind zwar teilweise vollständiger, aber Lightroom ist schon deutlich besser als mit dem Browser von Photoshop oder manchem anderen eher einfachen Tool (z.B. die Mac-Version von ACDSee) an die Bilder zu gehen. Allerdings ist die Schlagwortvergabe doch noch recht verhärmt - man legt ein neues Schlagwort an, ohne Vervollständigung oder ähnliches, und weist das dann per zieh-und-plumps einem oder mehreren Bildern zu. Da kann iView Media Pro wirklich deutlich mehr bieten. Ausserdem wird neben Schlagwörtern keine Anzahl von zugewiesenen Bildern angezeigt, obwohl an allen anderen Stellen Anzahlen stehen.

Sehr nett ist auf jeden Fall die Wahlfreiheit beim Bildimport: man kann Ordner indizieren, die dann am alten Fleck liegen bleiben, oder Bilder in eine zentrale Bildablage verschieben oder kopieren (und somit gleich einen Backup zu machen). Und das wirklich nette: beim Übernehmen in die zentrale Ablage kann man gleich die Bilder nach DNG konvertieren lassen, so das man die herstellerspezifischen Formate loswird - aber eben ohne Informationsverluste. Und man kann das ganze gut mixen - man kann also Teilweise Bilder auf externen Platten belassen, oder auch in die zentrale Ablage ziehen. Blöd ist allerdings, das man die Bilder nicht zwischen den Ablagen über Lightroom verschieben kann - ein Bild das wo liegt bleibt besser dort liegen, sonst guckt Lightroom blöd.

Die Geschwindigkeit ist nicht nur bei der Bearbeitung ok, auch das Importieren und Exportieren geht mit anständiger Geschwindigkeit von statten. Allerdings sollte man die Speicheranforderung berücksichtigen - auf einem Mac Mini bietet es sich an möglichst andere Programme zu beenden, um den mit 1 GB doch recht knappen Speicher der kleinen Keksdose komplett für Lightroom nutzen zu können. Es wird es einem danken!

Natürlich fehlt noch einiges - ist ja schliesslich eine Beta. Was mir spontan fehlte: es gibt kein Tool, mit dem man Ausschnitte aus dem Bild ziehen könnte. Das wird aber sicherlich noch kommen, sowas nicht mit einzubauen wäre dann doch arg peinlich. Ebenfalls wäre es sehr schön, wenn Lightroom eine Downsizing/Upsizing Funktion bekommen würde, mit der man Bilder dann qualitativ brauchbar auf Druckformate umsetzen kann. Damit würde Lightsource potentiell bei mir iView Media Pro, Raw Developer und Size Fixer ablösen können.

Auf jeden Fall ist es eine knallharte Konkurrenz zu Aperture und iView Media Pro - von daher ist zu erwarten, das da endlich mal ein bischen mehr Bewegung in die Bildverwaltungen speziell für Fotografen kommt. Bleibt noch die Frage, was der Spaß kosten wird, wenn er Ende des Jahres als Produkt erhältlich sein wird. Und wie sich die Betas in der Zwischenzeit entwickeln.

nadamac CamiScript - AppleScript Menü für Camino

nadamac CamiScript - Script Repository - nützliche Scripts für Camino, zur Benutzung in CamiScript

PictureSync » Photo-sharing for Mac OS X - Batch-Upload von Bildern zu verschiedensten Diensten. Könnte eventuell ganz interessant sein, wenn man da auch neue Dienste zudefinieren könnte - z.B. für meine eigenen Sites.

RAW Developer Upgrade

Ich hab ja schon mal die Trommel für den RAW Developer von Iridient Digital gerührt - damals noch die Version 1.2. Die neue Version ist definitiv deutlich runder geworden und gefällt mir ausgesprochen gut bei meinen ersten Tests. Und auch wenn es nicht der schnellste Konverter ist - es ist definitiv einer der leistungsstärksten. Zusammen mit einem guten Bilderbrowser wie z.B. iView Media Pro ist das ganze definitiv eine preisgünstigere und resourcen-schonendere Alternative zu Aperture.

Apple Aperture Review - oder: Beware of Version 1.0 | Die Stimme der freien Welt - in meinen Kommentaren (ursprünglich auf der alten Site) gefundener Verriss von Apple Aperture. Der Artikel ist auf Deutsch und sehr interessant, da er gerade aus der Sicht eines normalen Anwenders geschrieben ist.

Aperture bei Ars Technica

Ars Technica testet Aperture - und ist von dem Programm weniger beeindruckt als von der Grösser von Apples Gemächt:

Jumping headfirst into the fully mature digital imaging market requires the shameless bravado of a one-legged man at a butt-kicking contest or any number of contestants on So You Think You Can Dance?

Das ist doch mal eine wirklich bildliche Formulierung

Von der Beschreibung her bleibe ich dann doch lieber bei iView MediaPro - das läuft gut auf alten Kisten und macht fast alles was Aperture auch macht. Und da wo es das nicht macht, machen das externe Programme. Und die Rechneranforderung von Aperture finde ich immer noch obszön.

Aperture und Performance

Aus creativepro.com - Stripping Raw Naked - einem Interview mit dem Macher von Aperture:

JS: It depends on what you do with Aperture. I mostly run it on my 15-inch PowerBook. That's not to say that I don't enjoy the refreshing wind-blowing-through-my-hair feeling when I sit down in front of a G5 running Aperture. But a PowerBook is fine for what a lot of photographers do in the field with their laptops: browse images quickly and step through the thumbnails. Maybe tag the images they like, maybe zoom in closely on one. The photo edit stage. For that, a PowerBook does take a speed hit, but it's totally usable.

This is where our scheme of loading a proxy image comes in -- the 1024 proxy is often all I need to see at this stage. Depending on how many megabytes each image is, Aperture on a G5 can load the full Raw image in less than a second. On my PowerBook, that same image may take three to four seconds to load fully.

For heavier duty image processing, faster GPUs and multiple processors are of huge benefit. Aperture does make extensive use of dual processors, but you do not need a Quad [a new model from Apple that has two dual-core processors].

Das klingt dann schon eher brauchbar - wenn ein 15" PowerBook tatsächlich als bedienbar anzusehen ist.

Launch Box ist ein QuickSilver Clone für Gnome. Scheint noch etwas roh zu sein und die Installation könnte wegen der harten Abhängigkeiten etwas haarig sein.

Linux and RAW Digital Photography liefert einiges an Informationen über RAW-Formate und Linux.

Lphoto ist eine Fotodatenbank für Linux, aufgebaut ähnlich wie iPhoto für den Mac.

Spyware in World of Warcraft?

Laut Bruce Schneier benutzt Blizzard Entertainment Spyware zur Prüfung der Einhaltung ihrer EULA - und zwar eine, die weitaus mehr anguckt als nur die Daten aus dem eigenen Programm, sondern auch zusätzliche Daten aus anderen Anwendungen ...

Bedenklich eben weil es nicht nur die Daten des eigenen Programms ausliest - aber selbst dann wäre es noch bedenklich, wenn es sich wirklich auf die Software von Blizzard Entertainment beschränken würde. Oder hat einer der User der Software dieser Überwachung zugestimmt? Dem Nachladen von Code auf den eigenen Rechner? Dem durchforsten von Systemlisten nach Informationen? Dem Verschicken dieser Informationen über das Internet?

Fraglich auch wie sowas mit Datenschutzbestimmungen z.B. in Deutschland konform sein soll.

Seashore ist ein auf Gimp-Libraries und Formaten aufbauender Bildeditor für OS X. Sieht schon ganz nett aus, auch wenn es natürlich derzeit noch fast keine Features hat (vor allem die ganzen Filter fehlen). Aber vielleicht wird aus sowas mal irgendwann ein OS X nativer Gimp ...

Daves neuer OPML Editor mit Blog

Ich spiele gerade mit dem OPML-Editor von Dave Winer rum, mit dem er jetzt sein Blog macht. Sieht ganz witzig aus und kann einiges. Mein OPML-Blog hat einige der Erkenntnisse die ich damit gemacht habe gesammelt. Ich werde jetzt sicherlich nicht einfach mal eben so umsteigen - das wäre Quark, das ist nicht unbedingt meine Zielsoftware. Aber es macht Spaß mal wieder mit etwas ganz anderem zu spielen.

Leider hat der OPML Editor einige der Krankheiten von Radio Userland und Frontier geerbt, speziell Umlautehandhabung ist nicht so wirklich rund (ich hätte gerne endlich mal durchgängige UTF-8 Unterstützung) und das Laufzeitverhalten ist zwar besser als bei Radio, aber es zieht immer noch sporadisch zu viel CPU.

Das Konzept von gerenderten Outlines hat aber durchaus Charme. Nur leider sind noch viele Teile des Renderings nicht wirklich für normale User zugänglich - man kann zwar das uralte Table-Layout editieren und was anderes draus machen, aber die OPMLs werden mit dem internen OPML Renderer umgesetzt und die HTML-Fragmente sind nicht so einfach zu ändern - und damit zum Beispiel die Änderung der Sprache recht mühsam, genauso wie die vollständige Ausmerzung von Layouttabellen.

Mehr wird sicherlich nach und nach auf dem OPML Blog landen, hier werd ich maximal ein paar Fazits schreiben.

Was für Jutta: UnicodeChecker erlaubt eine einfachere Navigation im Unicode Zeichensatz und das Auffinden der entsprechenden Zeichen nach Namen. Ausserdem liefert es Informationen über Zeichen (z.B. ob es eine Gross/Kleinvariante gibt etc.).

Kais Horrortools Flashback

Irgenwie fast wie ein Zombie aus dem Grab: ArtRage ist ein Malprogramm mit dem was Kai Krause mal unter intuitiver Oberfläche verstanden hat - also entgegen jeder Form von Interface Style-Guides, grausig bunt, quietschig und irgendwie Tele-Tubby-mäßig. Fehlt eigentlich nur noch das Ohhhhhhh-Geräusch ...

Hmm. Ich mag das Programm. Fragt mich nicht warum. Ich mags einfach.

Audio-Timeshift-Recorder und mehr

Audio Hijack Pro for Mac OS X kann eine ganze Menge - im Prinzip ist es sowas wie ein Timeshift-Recorder für Audio, kombiniert mit einem kleinen Mixpult und einem Equalizer. Erweiterbar durch einen Haufen Plugins mit Standardschnittstellen (VST, AU). Und das ganze dann in iTunes integriert - aufgenommene und in Echtzeit gefilterte Audiostreams landen gleich in iTunes. Witzige Idee.

Delicious Library - yep, klappt! Geil.

Shoebox sieht ganz nett aus - eine recht pfiffige Fotoverwaltung mit ähnlichen Organisationsmöglichkeiten über Kategorisierungen wie iView sie bietet. Mir gefiel beim Rumspielen die recht hohe Geschwindigkeit. Allerdings hab ich mitlerweile eh schon viel mehr Fotoverwaltungen gekauft als ich benutzen kann, ich übe mich daher hier mal in Selbstbeschränkung

TidBITS: What You Get Is What You CSS, With Style Master 4.0 - klingt sehr interessant, ein Programm, mit dem man CSS-Files editiert und direkt in Verbindung mit verschiedenen Webseiten anzeigen lassen kann. Muss ich mir mal angucken, denn CSS-Files von Hand dengeln und damit rumprobieren ist manchmal dann doch recht nervig, sowas offline vorbereiten zu können wäre ganz nett. Update: sorry, aber nach einem ersten Test ist das Teil wieder von der Platte geflogen. Gute Idee, lahme und unintuitive Umsetzung.

mozdev.org - conkeror

Das nenne ich Aufopferung - n der Dokumentation zu einem rein tastenbedienten Mozilla:

You should never have to reach for your mouse. To make sure Conkeror remains pure, I do not own a mouse.

Wer also Maus-Phobiker ist, kann sich vielleicht mit dem Browser Erleichterung verschaffen.

Und weil ich ein experimentierfreudiges Kerlchen bin, hab ich das natürlich gleich mal ausprobiert. Ok, Emacs-Tastenbelegungen stinken (hey, ich bin VI-Man ) aber trotzdem ist das ganze durchaus benutzbar - man könnte sich dran gewöhnen, wenn denn die anderen Anwendungen im System eine ähnliche Bedienung hätten. Und noch ein Tipp für Mac-User: ja, das ganze funktioniert auch bei euch. Allerdings müsst ihr ja den Browser mit einem Parameter starten, der wird aber von Firefox.App nicht unterstützt. Statt dessen einfach folgendes Kommando im Terminal eintippen (Achtung, eine Zeile!): /Applications/Firefox.App/Contents/MacOS/firefox -chrome chrome://conkeror/content

Eventuell muss der Pfad zur Firefox.App angepasst werden. Danach geht ein kleines Fenster mit einer recht spartanisch gehaltenen Hilfedatei auf. Gut durchlesen, denn wenn man sich nicht wenigstens merkt wie man die Hilfeseite aufruft, wirds eng. Das grosse B geht zurück in der History, wenn ihr euch also vertüddelt, damit kommt ihr immer wieder zur Hilfe. Achja, und beenden geht nicht mit Apfel-Q - schliesslich ist es ja Emacs. Also die beiden Tasten Ctrl-X und C nacheinander drücken.

Longhand

Longhand ist ein netter kleiner Formelevaluator. Man könnte es auch Taschenrechner nennen, aber es ist ja ein Programm für den Desktoprechner. Sowas wie eine grafische Variante von bc - unterstützt auch beliebig grosse Zahlen. Nett und simpel für die kleine Berechnung zwischendurch.

TextWrangler jetzt frei wie Freibier

Wenn ich mir den Featurevergleich vom jetzt kostenlos verfügbaren TextWrangler und BBEdit ansehe, dann gibt es eigentlich nur ein Feature, das mir fehlen würde: Shell Sheets. Diese Shell Sheets sind absolut genial - jedenfalls wenn man wie ich auf alten Macs mit MPW gearbeitet hat und sich an die Arbeitsweise gewöhnt hat. Im Prinzip wie ein Shell-Fenster im Emacs, nur das der Editor drumherum bedienbar ist

Ansonsten ist allenfalls noch die Einschränkung keine TextFactories mit TextWrangler bauen zu können (ausführen kann man sie aber) zu nennen, all den anderen Kram halte ich persönlich für absolut verzichtbar - besonders diese ganzen HTML Werkzeuge habe ich eigentlich nie benutzt.

Schön das BareBones endlich wieder eine nennenswerte freie Version ihres Editors zur Verfügung stellen.

Infinity-to-the-Power-of-Infinity - Kleine Anwendung zur Erstellung von Icons aus anderen Icons

Arachne GPL 1.73 WWW Browser (glennmcc) - Freie Internetsuite für DOS

"DOS Solutions" - Haufenweise Links zu DOS Software

Download Acta - Eine weitere historische Outliner-Software für den Mac die als freier Download verfügbar ist

Dauphin DTR-1 Files - Files für den Daupin DTR-1 - ja, ich sammle portable Computer.

MAXDOS - Das Maxdos Utility erlaubt die Nutzung von mehr Speicher für Anwendungen aus dem System Manager

OmniGo Software - Software für die OmniGo GEOS Geräte

S.U.P.E.R. - The Largest 200LX Software Archive - Eine ganze Internet-Suite für den HP 200 LX - inkl. Webbrowser, Mail und FTP ...

WWW/LX - the Internet Solution in Your Pocket! - Die Herstellerseite zum TCP/IP Stack mit Anwendungen für den HP 200 LX

Holocore / Mac OS X Software / OnDeck - Upload-Plugin für iView Media zum Bildupload in kommerzielle Bilderdienste

iDrum - The Drum Machine for Mac OS X - Drumkit für Garageband (und auch standalone)

iDive 1.1 - Videoschnipselverwaltung ähnlich wie iView Media Pro, aber speziell für Video

XShelf 1.1.2 for MacOS X - Tool zur Simulation des alten NextStep Shelf (unterbrochene Drag-n-Drop Aktionen)

TAO - Outliner für Mac OS X

Carvware Software - Gamecontroller und Multi-Button-Mäuse unter OS X sinnvoll nutzen

vnc2swf - Screen Recorder - Shockwave Filme von laufenden Aktionen auf dem Bildschirm erstellen

Rhizome - Interessantes Wiki mit Fokus auf semantische Inhalte - Seitenbezüge werden semantisch definiert

Coriolis Systems :: Products :: iPartition - Sowas wie Partition Magic für OS X

SubrosaSoft.com - Product Information - Und noch ein Repartitioniertool ala Partition Magic