Das Referenzbuch zur D Programming Language(einem Nachfolger von C und C++ mit diversen Highlevel-Ideen) hat eine sehr faszinierende Klausel in der ersten Seite der Sprachbeschreibung stehen:
Note: all D users agree that by downloading and using D, or reading the D specs, they will explicitly identify any claims to intellectual property rights with a copyright or patent notice in any posted or emailed feedback sent to Digital Mars.
Ich habe so die Vorstellung das eine solche Klausel - die automatisch nur durch das Lesen der Dokumentation für einen Benutzer zwingend wird und etwas fordert, das der Benutzer unter Umständen garnicht leisten kann - ein bischen absurd ist. Mich würde mal die Meinung der Blawger dazu interessieren
Urteil: E-Mails dürfen nicht gefiltert werden - eine wichtige Entscheidung mit potentiell weitreichenden Folgen. Denn gerade die Stärkung des Rechts auf Geheimhaltung von eMail aber auch die Filterung führt in Unternehmen sicherlich zu Konflikten. Wichtig vor allem ist es, weil hier die Anwendbarkeit des Post und Fernmeldegeheimnisses auf eMail festgelegt wurde - ein Punkt, der bisher oft problematisch war.
Ok, bleibt natürlich noch offen was alles vor Gericht als plausibler Grund für Filterung Bestand hat - warscheinlich dann wieder etwas mehr als nur die Virenabwehr. Trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung.
Anwärter auf den Preis für das absurdeste WordPress Plugin: ein Code39 Barcode Generator. Naja, vielleicht können dann ja Leute die Webseiten immer ausdrucken damit was anfangen
Entwicklung der Aqua-Variante von OpenOffice für Macintosh eingestellt - schade. Ok, NeoOffice/J ist eine brauchbare Alternative aber trotzdem, eine voll native OpenOffice Version hätte was gehabt.
Egal was morgen verkündet wird - mein Unwort ist Reform . Wie jeder Hirnfurz eines Ministers als Reform tituliert wurde ist einfach unsäglich dämlich.

Das Wissen schafts verbiegungsmagazin hat ja einen Beitrag über Weblogs verbrochen - und ein paar Blogger haben dazu Input geliefert. Das Ergebnis war natürlich ein totales Debakel - was will man von einem SAT.1 Magazin auch anderes erwarten? Sehr humorvoll die Reaktion vom Spreeblick auf den Quatsch. Und die Aufregung vom Schockwellenreiter kann ich gut verstehen.
Warum Jörg allerdings das ganze nicht gleich gegen Honorar gemacht hat, um wenigstens ein positives Ergebnis aus dem Quatsch zu ziehen, ist mir nicht so ganz klar. Hat er wirklich erwartet das sich bei SAT.1 irgendwas sinnvolles zum Thema Grassroots-Journalismus ergeben kann? Faktenfälschung und manipulative Schnitte sind bei solchen Magazinen doch an der Tagesordnung - es geht nur um reisserischen Müll, mit wirklicher Berichterstattung oder Reportage hat das ganze nichts zu tun.
Und Planetopia selber? Naja, im Gegensatz zur Boulevardpresse (deren Eskapaden manchmal vor unfreiwilligem Humor strotzen) ist das ganze auch noch so schlecht aufgezogen und die Beiträge so flach gehalten, das es nichtmal als Trash-Unterhaltung taugt ...