Archiv 28. Oktober 2005

Ad-hoc-Organisation in CM-Systemen

Adhoc organization ist der Name, den ich den grundlegenden Designentscheidungen für mein neues Content-Management-System (Blog-System, persönliches Wiki, digitale Bilderschuhschachtel - was auch immer) gegeben habe. Es kommt gut voran, auch wenn ich es bisher nur als Beispielanwendung genutzt habe, um meine kleinen Tools aus dem DjangoStuff-Pseudo-Projekt zu nutzen. Und es ist immer noch eine der besten Möglichkeiten zu sehen, wie Tagging oder Suche oder der neue Kalendertag oder andere Dinge genutzt werden.

Aber es kommt so gut voran, dass ich denke, ich werde in der Lage sein, einige Websites in naher Zukunft umzustellen. Die grundlegenden Designentscheidungen sind in dem verlinkten Dokument in meinem Trac-Wiki etwas dokumentiert. Das Hauptziel für mich ist es, etwas zu bekommen, das ich genauso einfach für die Bildpräsentation wie für die Textpräsentation nutzen kann und das mir ermöglicht, beide Teile wirklich zu integrieren. So dass Artikel wirklich aus einer Vielzahl von Medien und Text bestehen können.

Es macht Spaß, an einem Projekt zu arbeiten, bei dem man das Modell von Zeit zu Zeit abreißen und einen Teil davon neu aufbauen kann oder große Refactoring-Entscheidungen trifft, die einen für eine Weile mit einem kaputten Haufen Python-Bullshit zurücklassen.

Werbebanner in 2005

Gucken sich Sitebetreiber eigentlich mal ihre eigenen Seiten an? Wenn ich bei der Netzeitung auf einer Seite 30 Sekunden brauche um die Seite zu schliessen, nur weil da ein beschissenes Werbebanner alle Ressourcen blockiert, dann find ich das nicht mehr witzig. Das man beim Fernsehprogramm bei Yahoo vor lauter Flash-Werbung kaum noch scrollen kann, fand ich schon blöd. Aber eine Zeitung die von sich behauptet das Netz verstanden zu haben sollte doch vielleicht mal die eigenen Seiten angucken und etwas Qualitätssicherung bei den geschalteten Werbeteilen machen ...