Archiv 18.2.2005 - 23.2.2005

Abmahnungen für Gmail-Einladungen

Abmahnungen für Gmail-Einladungen - na toll. Der Wahnsinn kreist weiter. Jetzt werden Leute abgemahnt, die Gmail Einladungen auf eBay verkaufen oder in Blogs verschenken wollen. Und natürlich geht der Markeninhaber nicht an Google - die ja den Gmail-Dienst betreiben - sondern an die Endbenutzer, die nur einen im Netz etablierten Namen benutzen um das zu beschreiben was sie verschenken.

Besonders albern an der Sache: der Markeninhaber sitzt in der gleichen Stadt wie Google Deutschland - wenn die Marke (die ganz professionell natürlich bei Schlund + Partner betrieben wird, wie jedes grosse und wichtige Portal) wirklich so bedroht ist, wieso hat er dann nicht mal ein Ortsgespräch mit Google dafür übrig? Und das die Domain einen Created-Eintrag von August 2004 hat, ist sicherlich auch rein zufällig - natürlich ist ein Schelm wer dabei an Trittbrettfahren denkt ...

Für nich ganz klar das es hier garnicht um die Marke geht. Da wittert jemand Morgenluft und will ans schnelle Geld. Weil Gier ist ja Geil.

Die Google-Justitiarin Lena Tangermann empfiehlt sich im Falle einer Abmahnung zu dem Thema telefonisch an Google Deutschland (040/808179-0) zu wenden.

BA will Betreuung älterer ostdeutscher Arbeitsloser abgeben - wie man neue Leibeigene schafft und nebenbei noch die Arbeitslosenstatistik verschönert ...

Bush in Mainz berichtet über die Auflagen die Anwohner in Mainz erhalten haben wärend des Bush-Besuches. Willkommen im Polizeistaat Deutschland - wo nicht mal Friedenssymbole im Fenster erlaubt sind aus fadenscheinigen Sicherheitsgründen ...

Dialerwahn - die nächste Phase

In Dialerwahn - die nächste Phase berichtet Isotopp über ein IP-Payment-System das nur aufgrund geloggter IPs und Zugehörigkeit dieser IP zu einem Benutzer entsprechend kostenpflichtige Seitenabrufe produziert. Bisher nur in Österreich im Einsatz - aber hochgradig dämlich. Von IP-Spoofing haben die wohl noch nie was gehört, aber wohl auch nicht von anonymen Proxies und tor ...

IP-basierte kostenpflichtige Dienste müssen auf einer Form von Authorisierung aufbauen. Entweder die klassische Passwort-Technik oder besser auf Client-Zertifikaten. Alles andere ist hochgradiger Schwachsinn und dazu verdammt ein Rohrkrepierer zu werden. Wer Abrechnung gegenüber Endkunden auf der Basis der geloggten IP-Adresse aufbaut hat schlichtweg TCP/IP und das Internet nicht kapiert.

EU-Parlament beschließt Aus für Papierführerscheine - Saubande!

Freier multidimensionaler OLAP-Server für Linux angekündigt - könnte interessant sein, wenn er aus dem Status angekündigt in den Status implementiert wechselt.

Neue iPod-Modelle zu günstigeren Preisen - na dann sollte ich mir eigentlich mal für März eine Neuanschaffung einplanen. So ein kleiner iPod Photo mit Kamera-Adapter könnte ziemlich nett sein für Unterwegs ...

Ole von Beust für einen Nordstaat

Ole von Beust will scheinbar einen Nordstaat aus S.-H., HH und McPomm - ob das eine gute Idee ist? Bezweifle ich mal.

Allerdings hätten alle drei Bundesländer zusammen ein noch grösseres Übergewicht der ländlichen Regionen gegenüber den städtischen Regionen - was die Bewohneranzahlen angeht. Und damit wäre die Aussicht darauf, das dieser Nordstaat fest in Unionshänden liegt - trotz ein paar roter grösserer Städte und trotz Hamburg. Vermutlich ist das die simple Hauptmotivation, das sie sich da was ausrechnen.

Ob allerdings die Hamburger ihre Eigenständigkeit aufgeben und nicht einfach bei der nächsten Wahl diesen Spinner vor die Tür setzen, ist ne andere Sache.

Optic Nerve Cameras for the Blind - hat zwar was von CyberPunk, aber für Blinde ist es natürlich ein echter Hoffnungsschimmer. Auch wenn sicherlich nicht jeder von der Vorstellung einer Plugin-Schnittstelle zu seinem Sehnerv begeistert sein wird, oder davon das in seinem Kopf und Gehirn rumgeschraubt wird.

Plugin API for WordPress listet Actions und Filter auf, die WordPress definiert. Wird gerade mit Inhalt gefüllt.

Spruchband zum 23.2.2005

Da ich ja bekanntermaßen unter Verdacht des Salon-Antiamerikanismus stehe, mach ich dabei natürlich mit und schmettere dem Präsidenten ein herzliches: You're Not Welcome, Mr. Bush!

entgegen. Und ja, das bezieht sich auf Bush und seine Administration - nicht auf Amerikaner generell. Von daher stopft mich doch bitte in die Schublade der Anti-Religionsfanatiker und Anti-Kriegshetzer und Anti-Weltpolizeiler, wenn ihr mich das nächste mal Zitiert (und dann dürft ihr auch den Salon davor weglassen) ...

Woraus T-Online die angebliche Marktführerschaft von Musicload ableitet habe ich auch noch nie begriffen. Warscheinlich einfach bloss eine stumpfe Marketinglüge mit absurd schöngerechnetem Zahlenwerk ala "alle T-Online-User sind per Definition Musicload-Kunden, auch wenn sie nie was gekauft haben oder kaufen werden" ...

Apache2, php5-fcgi, php4-fcgi, mod_fastcgi HowTo

Apache2, php5-fcgi, php4-fcgi, mod_fastcgi HowTo liefert alles was man wissen muss um PHP als FCGI-Prozess laufen zu lassen. Und sogar in Deutsch. Das bischen Apache2 da drin kann man selber auf Apache 1.3 umdenken, der Apache ist eigentlich kaum betroffen.

FCGI bietet über Kombination mit suexec die Möglichkeit um PHP pro virtuellem Host unter einem dedizierten User laufen zu lassen und damit die Möglichkeit in shared hosting Umgebungen Files in einem virtuellen Host so anzulegen das ein anderer User mit seinem PHP diese nicht auslesen kann. Man könnte sogar die FCGI-PHPs in einem chroot Jail laufen lassen, um sie noch stärker abzuschotten.

Ausserdem ist FCGI für PHP oft deutlich resourcenschonender, da weniger PHP-Prozesse als Apache-Prozesse laufen können und die Apache-Prozesse nicht so aufgeblasen werden. Wenn man natürlich viele virtuelle Hosts hat, kann das dazu führen das die FCGI-Prozesse wieder an Anzahl gleichziehen - aber dann sollte man sowieso überlegen ob die FCGI-Prozesse nicht besser auf einer dedizierten Maschine laufen sollten.

Für simon wär das genau das richtige, zumal ich dann den anderen Usern auch PHP erlauben könnte.

Ape kann Python-Objekte in Zope transparent auf Filesystemobjekte oder PostgreSQL Datenbanken mappen. Könnte auf der Arbeit sehr interessant sein. Kann auch standalone (ohne Zope) benutzt werden.

Die Schill-Partei in Hamburg löst sich auf - und tschüss. Seht zu das euch die Tür beim Rausgehen nicht in den Arsch knallt. Braucht auch nicht wiederzukommen.

Fairsharing Unterschriftensammlung

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Hingehen, unterschreiben. Jedenfalls wer daran interessiert ist das es weiter eine Privatkopie gibt. Übrigens hat die Aktion auch ein Weblog.

Ian Bicking vergleicht FileSystemView vs. LocalFS als Alternativen um Zope-Objekte im Filesystem zu speichern.

Leica in financial crisis - oh Shit. Hoffentlich klappts trotzdem, oder Hermes schiesst nach. Wär doch schade um Leica.

Microsoft will Ungleich-Befehl für Basic erfunden haben - und das über einen Monat vor dem 1. April ...

mod_fastcgi und mod_rewrite

Tja, da hab ich das doch glatt mal ausprobiert mit dem PHP als FastCGI - unter anderem weil ich dann auch gleich ein neueres PHP benutzen könnte. Und was ist? Nix ist. Und zwar gab es ein massives Problem mit mod rewrite Regeln. In der .htaccess vom WordPress wird nämlich alles auf die index.php umgeschrieben. Dazu wird der eigentliche Pfad der angesprochen wurde als PATH INFO an die index.php angehängt. Tja, und das PHP flöht dann diese Informationen da wieder raus und macht das richtige.

Aber als ich FastCGI aktiviert hatte, klappte das nicht - das PHP behauptete immer, das kein Input-File übergeben wurde. Also als hätte ich das PHP ohne Parameter aufgerufen. Die WordPress Administration - die mit normalen PHP Files arbeitet - funktionierte wunderbar. Und auch die Rechtegeschichte klappte gut, alles lief unter meinem eigenen User.

Nur die Rewrite-Rules halt nicht - und damit die ganze Site nicht. Ziemlich blöd, das ganze. Vor allem weil ich das nicht vernünftig testen kann ohne meine Hauptsite runterzureissen. Blöd ist auch, das scheinbar suexec die eigentlichen FCGI-Starter in der Document-Root des primären virtuellen Servers sucht - nicht in denen der eigentlichen Virtuellen Server. Macht die ganze Situation etwas unübersichtlich, da die Programme (die Starter sind ja kleine Shellscripte) nicht da liegen, wo die Dateien liegen. Ausser man hat seine virtuellen Server unterhalb des primären virtuellen Servers angelegt - aber das halte ich persönlich für hochgradig schwachsinnig, da man dann unter Umständen durch direkte Pfadangaben über den Default-Server an im virtuellen Server geladenen Perl-Modulen vorbeikommen kann.

Ergo: ein Reinfall. Leider. Ärgerlich. Jetzt muss ich mir irgendwie erstmal eine Testkiste zusammenstellen mit der ich dieses Problem analysieren kann ...

Update: ein bischen Suchen und Wühlen im Netz und ein kurzer Test und ich bin schlauer: PATH_INFO bei PHP als FCGI-Version unter Apache ist kaputt. Scheinbar kriegt PHP den falschen PATH INFO Eintrag geliefert und den falschen SCRIPT NAME. Dadurch findet der Interpreter bei gesetztem PATH INFO einfach schlicht sein Script nicht und nix geht mehr. Jetzt muss ich also weiter suchen, ob es eine Lösung gibt. cgi.fix pathinfo = 1 (was allgemein als Hilfe dafür geboten wird) funktioniert jedenfalls nicht. Aber wenn ich das richtig sehe gibts keine brauchbare Lösung dafür - jedenfalls keine für mich offensichtliche. Mist.

Update 2: Ich hab eine Lösung gefunden. Diese basiert darauf einfach nicht den Apache zu benutzen, sondern den lighttpd - und den Apache nur als transparenten Proxy vorne vor zu stellen. Das geht ganz gut, vor allem wenn ich den Apache stark entkerne und das PHP dort rauswerfe wird er auch deutlich schlanker. Und lighttpd kann unter verschiedenen User-Accounts laufen, dadurch spare ich mir auch das wilde gehacke mit suexec. Allerdings läuft dann pro User ein lighttpd Prozess (lighttpd braucht nur einen Prozess pro Server, da es mit asynchroner Kommunikation arbeitet) und die PHPs toben sich als FastCGI Prozesse aus, nicht als Apache-integrierte Module. Apache selber ist dann nur für rein statische Präsenzen oder Sites mit Perlmodulen zuständig - davon habe ich nämlich noch eine ganze Reihe. Im Moment habe ich da nur eine Spiel-Site laufen, aber vielleicht wird das in den nächsten Tagen umgestellt. Die Methode wie cruft-free URIs produziert werden ist übrigens recht witzig: bei WordPress kann man einfach das index.php als Error-Document eintragen: ErrorDocument 404 /index.php?error=404 wäre der Eintrag in der .htaccess, bei lighttpd gibt es eine äquivalente Eintragung. Dadurch werden automatisch nicht existierende Files (und die cruft-free URIs existieren ja nicht als physikalische Files) auf WordPress umgeleitet. Dort wird dann geguckt ob wirklich keine Daten da sind für die URI und wenn doch was da ist (weil es eine WordPress URI ist), wird einfach der Status zurückgesetzt. Für letzteres musste ich einen kleinen Patch in WordPress einbauen. Dadurch spart man sich die ganzen RewriteRules und kommt mit fast jedem Server zurecht. Und weil jetzt 1:41 ist, geh ich jetzt mal pennen ...

Put Your Money Where Your Mouth is ...

Wie man im 3M Security Glass Ad sieht (reales Geld in einer realen Installation), meint 3M es wohl sehr ernst mit der Sicherheit seines Sicherheitsglases. Nette Werbe-Idee - ich frage mich, wie viele Leute wohl schon versucht haben das Glas kaputt zu kriegen

Sony steigt komplett aus dem PDA-Geschäft aus - und das obwohl sie mit dem Clie PEG TH-55 so ziemlich das ultimative Palm OS Gerät haben ...

Von Firefox wieder auf Camino ...

... und zurück. Odyssee der Webbrowser.

Nachdem ich jetzt einige Tage mit Firefox gearbeitet habe, war ich wieder zurück zu Camino gewechselt. Warum? Nunja, unter OS X ist FireFox dann doch suboptimal. Zum Einen habe ich den Eindruck das Fonts irgendwie grundsätzlich kleiner dargestellt werden als in Camino oder anderen echten Mac Programmen. Mag Einbildung sein. Keine Einbildung hingegen ist, das FireFox unter OS X die Services nicht unterstützt. Und das ist nervig - was bringts, wenn haufenweise Programme sich in das Services-Menü einklinken und nützliche Dienste zur Verfügung stellen die auf markierten Texten in anderen Programmen aufbauen, wenn die Hauptapplikation in der ich meine Zeit am Rechner vertüddel genau nicht unterstützt wird?

Genauso nervig war, das ausgerechnet Tab-X unter OS X nicht unterstützt wird. Diese Erweiterung packt ein Close-Icon an jeden Tab dran. Keine Ahnung was den UI-Designer vom Firefox geritten hat, aber ich betrachte weder das zwingende Aktivieren eines Tabs und anschliessend das Klicken auf ein winziges X am rechten Rand der Toolbar als ergonomisch noch das Schliessen eines Tabs über das Context-Menü. Ok, daran kann man sich zur Not gewöhnen.

Desweiteren hat mich ständig gestört, das FireFox seinen eigenen Passwortverwalter hat und nicht die KeyChain benutzt. Ich finds einfach praktisch das alle möglichen Programme sich an einer zentralen Stelle eintragen und ich genau dort meine Passwörter löschen kann, wenn ich das mal brauche. Ausserdem hilft das dabei nicht ständig die Passwörter neu eingeben zu müssen, nur weil man eine Seite mal mit einem anderen Browser besucht.

Leider verliere ich damit alles so nette Sachen wie es über die Erweiterungen von FireFox verfügbar ist - zum Beispiel die Web Developer Toolbar. Nur das die sowieso auf meinem Mac nicht funktioniert, weiss der Geier warum - von daher hab ich die sowieso immer nur unter Linux gehabt, und da benutze ich ja weiter FireFox. Das Plugin für den Google PageRank Status und das Plugin für mozcc werde ich hingegen schon vermissen - beides war durchaus praktisch. Irgendwie blöd, das ich nicht beides haben kann - einen FireFox mit vernünftiger Integration in OS X, das wärs schon ...

Aufgrund der ziemlich broken 0.8.2 von Camino habe ich mir aber die 0.8.1 wieder runtergeladen und installiert. Die hat wenigstens funktionierende Tabs und crashed nicht dauernd. Keine Ahnung was die mit der 0.8.2 gemacht haben, aber es war definitiv nicht zum Vorteil von Camino.

Und natürlich war gleich nach dem ich das hier geschrieben habe der Camino angefangen rumzuzicken. Ich fasse es nicht. Die 0.8.1 hat vorher einwandfrei funktioniert. Trotzdem gabs jetzt die gleichen Problem wie mit der 0.8.2 - also vermutlich ausgelöst durch irgendwelche Seiten mit denen ich jetzt im Gegensatz zu früher häufiger arbeite? Ich hab keinen blassen Schimmer - spezielle Tools habe ich nicht extra installiert unter OS X, im Gegenteil, ich hab eins deinstalliert.

Also andere Browser wieder mal ausprobieren. Safari 1.0 unter OS X 10.2.8 ist deutlich zurück in den Features - zur Not würde der mir aber noch als Alternative bleiben, er crashed aber immer mal wieder auf Seiten. OmniWeb ist im Prinzip ein aufgemotzter Safari, crashed aber noch häufiger. Und Opera kommt mit dem CSS vom WordPress-Admin überhaupt nicht klar - das ist wild durcheinandergewürfelt. Ausserdem fragt der immer mehrfach nach Passwörtern und Keychain-Zugriff wenn ich auf manche geschützten Seiten zugreife. Und diese Macke hat er schon seit Monaten - nicht sehr vertrauenserweckend.

Der IE für den Mac ist nicht mal eine Verzweifelungsoption. Netscape? Nee, sorry, aber das muss nicht. Mozilla auch nicht - dann schon lieber FireFox, denn der Mozilla bindet sich nicht nur nicht gut ins System ein, er sieht auch noch völlig anders aus als OS X Anwendungen ...

Der einzige wirklich brauchbare alternative Browser unter OS X 10.2 ist - trotz seiner Probleme - der OmniWeb. Notfalls der Safari, aber der OmniWeb ist bei manchen Seiten fortgeschrittener im Rendering. Unterstützt aber trotzdem nicht so Sachen wie z.B. Klicken auf das Label einer Checkbox zum Toggeln derselben - wird im WordPress Admin gerne benutzt und vermeidet alberne Zielübungen. Ausser bei OmniWeb oder Safari. Ok, das die QuickTag-Bar im OmniWeb und Safari fehlt ist Absicht bei WordPress - das JavaScript ist wohl nicht ganz kompatibel.

Also wieder retour das ganze und doch wieder den FireFox benutzen und sich über die fehlenden Services ärgern (die übrigens auch bei Carbon-Applikationen funktionieren können - wenn der Programmierer das berücksichtigt hat in seinem Programm)? Oder doch erstmal mit OmniWeb spielen und gucken ob man über die Probleme nicht wegkommt?

Und was lernen wir daraus? All Browsers suck. Even the good ones.

Zukünftiges Badeparadies Mars?

Riesiger Eissee auf dem Mars entdeckt - wow. Bisher gabs ja nur Spuren, aber direkt so Wasser im festen Zustand rumliegend hat ja keiner auf dem Mars bisher gefunden. Und dann gleich ein Tümpel von der Grösse der Nordsee ...

750 Stimmen ...

... sinds um die es geht, ob Rot/Grün mit Kooperation des SSW weitere 4 Jahre in S.-H. regieren kann. Autsch. Das kann man nicht wirklich eine komfortable Mehrheit nennen. Und irgendwie wird dadurch die Politik in S.-H. nicht wirklich einfacher zu managen ...

Batch Categories 0.9 kann einen ganzen Schwung von Postings in neue Kategorien aufnehmen. Eigentlich eher ein Hack als ein Plugin, aber trotzdem unter Umständen ganz praktisch.

Brüderle droht mit antidänischen Ressentiments

Brüderle kritisiert den SSW und verlangt von ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Sonderstatus um antidänische Ressentiments zu vermeiden - hallo, noch alle Tassen im Schrank? Das, was Brüderle da treibt, fällt schon fast unter Nötigung. Mach was wir wollen, oder wir mobben euch könnte man da hineinlesen. Reichlich bescheuert. Aber so sind sie, unsere Prolethiker ...

Entwarnung: Mozilla schaltet Umlaut-Domains nicht ab - wobei die Lösung ja einem Abschalten gleichkommt: der Browser zeigt einfach die Punycode-Schreibweise an. Man kann also eine Umlautdomain zwar eingeben und auf dem richtigen Server landen, aber eben mehr nicht.

Hack a Bike - keep on hacking in a free world! - keine Ahnung wie alt das ist, aber mir war der Text noch nicht bekannt. Wie die Berliner Miet-Fahrräder gehackt wurden. War selbst Bruce Schneier einen Kommentar wert.

Image Headlines Plugin for WordPress 1.5 erstellt automatisch Image-Replacements für Header. Allerdings wohl nur einfache Images, man müsste also noch in den H-Tag darunter einen unsichtbaren Text stellen, damit Suchmaschinen nicht nur das ALT-Attribut des Bildes für den Header nehmen können. Und natürlich haben Image-Replacements ein gravierendes Manko: sie wachsen nicht mit wenn der User die Basefont-Grösse wechselt.

Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommen

Jetzt werd ich hier mit Holz beworfen. Nagut, bin ja ein gutmütiger Mensch und fördert ja alles den Pagerank Wie viele gigantische Bytes an Musik sind auf deinem Computer gespeichert?

7GB nur an Musik und ich weiss nicht wie viele GB noch an Hörspielen. Alles ganz legal geripped oder geladen. Eigentlich wenig ... Die letzte CD, die du gekauft hast…

Haindling, "Achtung, Achtung". Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?

Kraftwerk, "The Model" (ja, leider die englische Version - last.fm hat die deutsche nicht). Und ja, ich bin ein alter Sack. Fünf Lieder, die mir viel bedeuten oder die ich oft höre:

  • Grummel. Das reicht bei weitem nicht um auch nur ansatzweise ... Gebt mir 50 ...

  • Kate Bush, "Babooshka" ( mein Lied, und ich verrat nicht warum)

  • Emerson, Lake & Palmer, "Black Moon" (oder alles wo sie rocken - Klavier braucht nicht, aber Rock muss)

  • Pink Floyd, "Money" (denn darum gehts nur)

  • Steve Miller, "The Joker" (yeah. schlicht und einfach.)

  • Madness, "One Step Beyond" (weil ich mich dann immer jung fühle) Wem wirfst du dieses Stöckchen zu (3 Personen) und warum?

  • [Jutta][2], weil die schreibt so wenig

  • [Christian][3], aus dem gleichen Grund und weil er doch Links für sein Blog braucht

  • [ToJe][4], weil er wohl der frischeste Münsteraner Neuzugang in der Blogosphäre ist

OpenPGPComment für WordPress

OpenPGPComment ist ein Plugin für WordPress mit dem man signierte Kommentare vernünftig anzeigen kann. Benutzer können ihren Kommentar mit gpg signieren und der Server zeigt in den Kommentaren zu einem Beitrag dann diese Kommentare ohne Signatur an, bietet aber ein Popup-Fenster mit dem gpg-Output als Link. nette Idee.

Digital signierte Kommentare sind nicht nur für die Zuordnung von Kommentaren zu Benutzern sinnvoll - sie bieten auch für den Benutzer selber Vorteile. Und zwar ist sichergestellt das signierte Kommentare vom Serverbetreiber nicht nachträglich geändert wurden. Ein nicht unwesentlicher Vorteil gerade bei Weblogs, da dort in der Regel dem Serverbesitzer deutlich mehr Möglichkeiten offenstehen.

Ich hätte es ja gerne bei mir ausprobiert, aber es braucht proc open - und proc open gibts erst ab PHP 4.3. Und in der Debian Woody ist nunmal noch immer ein PHP 4.1.2 drin ...

Paranoia, fortgeschrittene - bin ich also nicht der einzige der sich über diese leicht abgedrehten Massnahmen wundert. Das krasse daran: die Amerikaner erwarten von uns einen solchen Zampado. Da wünscht man sich doch fast der Typ würde weg bleiben ...

rdiff-backup und duplicity

rdiff-backup und duplicity sind sehr praktische Backupwerkzeuge die mit dem rsync-Algorithmus übers Netz effizient kopieren und im Gegensatz zum normalen rsync auch historische Versionen abspeichern. rdiff-backup benutzt ein Mirror+reverse-Delta Format und duplicity ein Basis-Version+forward-delta Format. Die neueste Version von librsync auf der beide Projekte aufbauen soll wohl auch Mac OS X Metadaten transportieren, von daher könnte es auch für OS X brauchbar sein. rdiff-backup benutze ich schon für Linux-Backups erfolgreich.

Spammer sind wirklich ziemlich blöd ...

... einer strampelt sich an meinen Trackbacks ab zur Zeit. Jede Stunde. Fast exakt auf die Minute um 25 nach der vollen Stunde. Mit stark wechselnden IP-Adressen. Auch die Texte sind sehr unterschiedlich - und zwar non-spammy. Aber was macht die Torfnase? Trackbacked immer den gleichen Link. Einen Link, den ich schon vor 2 Wochen in die Badlink-Liste geworfen habe. Irgendwie nicht sonderlich schlau das ganze, denn so landet alles direkt im Müll. Ok, anders würde alles in der Moderationsqueue landen, würde ihm auch nichts helfen.

Tollwut (Rabies, Lyssa)

Medicine-Worldwide: Tollwut (Rabies, Lyssa) beschreibt die Tollwut und deren Verlauf beim Menschen. Und natürlich gibt es eine Tollwut-Seite bei der Wikipedia.

Apache Rivet - TCL als Alternative zu PHP in den Apache einbinden und damit dynamische Seiten gestalten. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?

Die Wahlen in S.-H.

Ich kann nicht behaupten das ich in Freudenstürme ausbreche. Bisher waren die Hessen für mich der Inbegriff der dämlichen Wahlergebnisse. Aber wie üblich hat die Realität noch einen drauf gesetzt. Ich kann auch nicht behaupten das mir das irgendeine Art von Vorfreude auf die Wahlen im Mai bei uns verursacht ... Was allerdings wirklich an Wahlen zum Kotzen ist: das Geschwafel der ganzen Sozialversager Politiker danach. So viel dummes Geschwätz auf einem Haufen gehört verboten. Wenn ein Stoiber darüber rumblubbert das Show Politik nicht ersetzen kann - der Mann, der nur aus Show und hohlen Phrasen besteht - dann nimmt das ganze aber schon reichlich bizarre Züge an. Man könnte das Gefühl haben in einer Inszenierung eines Stückes des Absurden Theaters zu stecken:

In ihm ist unsere Alltagswelt in erschreckenden Formen verzerrt anwesend. Das Unheimliche, so Sigmund Freud, entsteht oft aus dem Überbetonen der psychischen Realität im Bezug zur materiellen Wirklichkeit. Im Theater des Absurden nehmen die Personen die Außenwelt nur noch wahr durch das Prisma ihrer Ängste, Zwangsvorstellungen und Wahnbilder.

Yep, passt. Kann ich meine Eintrittskarte zurückgeben und mein Geld wiederkriegen?

Google-Whack: gemölter möllemann

Ha, mein ganz persönlicher Googlewhack: gemölter möllemann. Ich muss jetzt nur noch ein Lexikon finden, in dem Gemölter drin steht

Und natürlich dient das ganze nur dazu mein Platz-1 Ranking für "gemölter" zu festigen ...

mod_dosevasive ist ein Apache-Modul das DOS-Attacken versucht zu erkennen und dann an andere Mechanismen abgeben kann um den Angreifer auszusperren. Es kann zum Beispiel Firewalling-Regeln erzeugen, die diesen Angreifer blocken. Man sollte es aber nicht auf einem SVN-Host laufen lassen, denn ein SVN update sieht unter Umständen wie eine gescriptete Attacke aus ...

Red Alt - Kubrickr

Red Alt - Kubrickr generiert ein Kopfbild für das Kubrick Layout aus einer Selektion von Bildern auf flickr die mit einer CC-Lizenz versehen sind. Sollte für alle Kubrick-Designs nutzbar sein bei denen die Bilder die gleichen Maße haben.

Ich hab selber schon mit dem Gedanken gespielt sowas zu bauen - mal gucken, vielleicht baue ich ja sowas in mein Fotoplugin ein. Denn wechselnde Kopfgrafiken hatte ich ja vorher auch schon, fand ich eigentlich ganz nett.

Terragen - Landschaftsgenerator

Terragen ist ein Landschaftsgenerator für Windows und Mac (Classic und OS X). Sehr interessantes Teil mit einem Haufen Parametern die man einstellen kann. Und wie es scheint recht flott. Muss ich mal ein bischen mit spielen.

Terragen - Landschaftsgenerator - 1

Terragen - Landschaftsgenerator - 1

Ja, es funktioniert wirklich sehr einfach. Ok, eine Beispiellandschaft generieren ist natürlich eher zufällig gesteuert - um genau das zu generieren was einem vor dem inneren Auge vorschwebt ist natürlich weitaus mehr Arbeit nötig. Aber das ganze macht tatsächlich den Eindruck das man es verstehen könnte. Die Farben kommen etwas kühl rüber, daher habe ich in Photoshop einen leichten Weissabgleicht richtung wärmere Farben gemacht. Ein bischen hart wirkt das ganze auch noch und die Trennschärfe zwischen Wasser und Land ist mir etwas zu schwammmig, aber ich schätze mal das eine oder andere kann man sicherlich noch mit Parametern einstellen.

Terragen - Landschaftsgenerator - 2

Terragen - Landschaftsgenerator - 2

Was mir mit den ersten Spielereien aufgefallen ist: man sollte sich stark an das physikalische Modell halten. Also wenn der Kamerastandpunkt auf 30 Meter über dem Boden eingestellt ist, wirkt das ganze auch so - man sollte sich für seine Szene also erstmal überlegen wo der Betrachter eigentlich ist. In realen Situationen hängt man selten 30 Meter in der Luft. Auch sollte man ruhig ein bischen mit der 3D-Vorschau spielen, denn die bietet eine einfache Möglichkeit den Blickwinkel zu optimieren.

Leider gibt es kaum welche von den Plugins für OS X - ein Plugin das ein Kameraobjektiv sowohl vom Bildwinkel als auch von der Schärfentiefe simuliert wäre klasse. Gibt es aber nur für Windows.

Was auch nicht so schön ist - die Vegetation wird halt nur durch farbige Flecken simuliert. Genauso wie Schnee und Sand. Da scheinen einige der Leute in den Galeriebildern eigene Texturen zu benutzen oder bessere Presets zu haben als mitgeliefert werden. Ich habe ja bisher nur die vorgefertigten Oberflächentexturen benutzt. Ich müsste da mal weiter forschen wie man bessere Presets bekommt die realistischer wirken - die mitgelieferten wirken immer etwas dünn.

Cool sind natürlich die Presets für ausserirdische Szenen - z.B. die Atmosphärenpresets und die Oberflächentexturen für den Mars. Da muss man nur noch einen Roboter reinmalen und man hat seine eigene NASA-Mission

Terragen - Landschaftsgenerator - 1

Terragen - Landschaftsgenerator - 1

Terragen - Landschaftsgenerator - 1

Terragen - Landschaftsgenerator - 2

Terragen - Landschaftsgenerator - 2

Terragen - Landschaftsgenerator - 2

Bei Nebenwirkungen schlagen Sie Ihren Softwarehersteller ...

Microsoft vs. Wine: Deja Vu on the FUD Front beschreibt wie durch das WGA-Zeugs von Microsoft - die Prüfung einer legalen Systemsoftware nach Microsoft-Definition auch bei Updates für normale Anwendungen - der Update von Anwendungen die unter Wine oder Crossover-Office laufen (Windows-Emulatoren unter Linux) unmöglich macht.

Let me spell that out for you: You can have a legal copy of Microsoft Office, and because you choose to run it on a Linux box using Wine, you won't be able to update it.

Bernd das Brot als GDM Theme. Für die echten Fans von Bernd. Alle anderen können nach Hause gehen und ihre Raufasertapete anstarren.

Wer wissen will wie sicher oder vielmehr unsicher die T-Mobile-Seiten in den USA sind (sind ja kürzlich gehackt worden), hier gibts eine kleine Analyse: Ethical Hacking and Computer Forensics: Secret Service hacker, how did he do it? Ergebnis ist wohl das der Hacker normale SQL-Injection oder ähnliches verwendet hat und das es aufgrund der Systemstruktur von deren Server ziemlich einfach ist falsche Informationen einzuschleusen.

Google pagerank extension for firefox and mozilla ist genau das was es behauptet zu sein: eine Anzeige des Google-Pagerank im Statusbalken von Mozilla oder FireFox. Praktisch wenn man auf Pagerank achten muss oder will.

HP Photosmart 8750 Printer Announced - hey, der klingt richtig gut. Könnte ja vielleicht mal irgendwann ein Ersatz für meinen Epson Stylus 3000 werden. Archivfeste Ausdrucke sind jedenfalls etwas das immer noch auf der ToDo bei mir steht. Und für den HP ist auch eine 3-Grau-Tintenkartusche verfügbar, mit der SW-Drucke nett werden sollten.

heise Security - Know-how - Konsequenzen der erfolgreichen Angriffe auf SHA-1 erklärt recht brauchbar was Hash-Algorithmen in der Sicherheitstechnik bedeuten und wie die aktuelle lage um SHA1 einzuschätzen ist. Lohnt sich zu lesen.