mac-os-x - 8.6.2005 - 11.1.2006

ProGraph für OS X

Erinnert sich noch jemand an die Dataflow-Language ProGraph? Die, bei der man einfach nur Kästchen verdrahtet hat, aber keinen normalen Code gechrieben hat? Die, bei der Spaghetti-Code noch aus echten verdrehten Bändern besteht? Gabs mal für das alte, klassische Mac OS.

Jetzt gibt es eine Version von Andescotia Software für Mac OS X. Mit 60 Dollar vielleicht nicht gerade ein Schnäppchen für ein obskures Teil Programmiersprachengeschichte, aber irgendwie gefällts mir trotzdem. Mal gucken ob ich da mal Geld für über habe.

Wer mal ProGraph in Aktion sehen will, es gibt ein recht brauchbares Tutorial online. Und natürlich gibt es bei der Wikipedia ein bischen zur Geschichte und Entwicklung.

Nachtrag: natürlich hab ich das Geld über. War ja klar. Bischen zäh, der Download, aber er läuft.

Die Open-Source-Ansätze sind übrigens ausgesprochen verhärmt bisher - und bestehen auf den Webseiten zu einem grösseren Teil aus Geschimpfe, Gejammer und Konfusion.

DotMac nervt

Warum? Weil ich keins hab. Und den Sinn nicht einsehe, als Selberhoster. Aber Apple andauernd Sachen rausbringt, die nur mit DotMac zu benutzen sind - und bei den meisten Programmen nur rudimentäre Export-Features ohne DotMac implementiert. Ich kann ja verstehen, das sie auch mitverdienen wollen - aber DotMac ist mir einfach zu verhärmt, das meiste davon kann ich selber deutlich besser implementieren. Also gebt mir verdammt noch mal eine einfache SFTP-Upload-Möglichkeit und gut is ...

open sword - pixen - bei kniebes.net gefunden: Pixelschubser-Software. Sieht ganz nett aus.

Adobe Lightroom Beta: Digital Photography Review - Adobes Antwort auf Apples Aperture? Jedenfalls gibts ne Public Beta - also mal ausprobieren.

Introducing Sandvox | Karelia Software - Web-Editor der zur Abwechslung mal neben dem WYSIWYG-Editing auch Standard-Compliance, Accessibility und sogar Uploads mittels SFTP unterstützt. Klingt so, als hätte da jemand seine Hausaufgaben gemacht.

Lightroom - erste Tests

Ich hab mir mal von Adobe die public Beta von Lightroom heruntergeladen und sie ausprobiert. Wow. Ich muss sagen, ich bin begeistert. Dieser Beitrag liefert einen ersten Eindruck von mir über diese Software. Wobei ich schon vorweg sagen kann: aufgrund der frei zugänglichen Beta sollte sich jeder Digi-SLR-Besitzer mit Mac das Teil mal holen und einen Testflug machen.

Das für mich wichtigste: die Software ist selbst auf einem Mac Mini gut benutzbar - zwar sind manche Aktionen etwas träger als man sich vielleicht wünscht, andererseits muss man ja nunmal berücksichtigen, das RAW-Bilder life bearbeitet werden.

Was mir auf Anhieb gefällt: man kann Fensterrahmen und Menü wegblenden, kann die Bedienelemente dimmen und sich so voll auf die Bildinhalte konzentrieren. Dazu gibt es eine ganze Reihe Werkzeuge die einen sehr guten ersten Eindruck machen - besonders angetan hat es mir der Graustufenmixer, mit dem man sehr einfach die Kontrasverteilung auf die verschiedenen Farbbereiche einstellen kann. Wesentlich einfacher als mit dem Kanalmixer im Photoshop. Schade, das man den gewünschten Modus für die Anzeige nicht in den Einstellungen festlegen kann - das Programm startet immer mit dem Standardlayout.

Trotzdem macht das ganze Programm an vielen Stellen den Eindruck, als ob sich da endlich mal jemand mit der streckenweise doch ziemlich garstigen Useability von Photoshop auseinandergesetzt hat. Lichter und Schatten einstellen ist zum Beispiel deutlich einfacher, ohne das man gleich Gefahr läuft, das Bildergebnis zu schrotten. Das Histogramm ist endlich mal wirklich seinen Namen wert und liefert prompte und sinnvolle Informationen zu Veränderungen (und es lügt nicht so stark wie das Histogramm von Aperture).

Der Browser für die Bildersammlungen ist recht anständig - die Features von iView Media Pro sind zwar teilweise vollständiger, aber Lightroom ist schon deutlich besser als mit dem Browser von Photoshop oder manchem anderen eher einfachen Tool (z.B. die Mac-Version von ACDSee) an die Bilder zu gehen. Allerdings ist die Schlagwortvergabe doch noch recht verhärmt - man legt ein neues Schlagwort an, ohne Vervollständigung oder ähnliches, und weist das dann per zieh-und-plumps einem oder mehreren Bildern zu. Da kann iView Media Pro wirklich deutlich mehr bieten. Ausserdem wird neben Schlagwörtern keine Anzahl von zugewiesenen Bildern angezeigt, obwohl an allen anderen Stellen Anzahlen stehen.

Sehr nett ist auf jeden Fall die Wahlfreiheit beim Bildimport: man kann Ordner indizieren, die dann am alten Fleck liegen bleiben, oder Bilder in eine zentrale Bildablage verschieben oder kopieren (und somit gleich einen Backup zu machen). Und das wirklich nette: beim Übernehmen in die zentrale Ablage kann man gleich die Bilder nach DNG konvertieren lassen, so das man die herstellerspezifischen Formate loswird - aber eben ohne Informationsverluste. Und man kann das ganze gut mixen - man kann also Teilweise Bilder auf externen Platten belassen, oder auch in die zentrale Ablage ziehen. Blöd ist allerdings, das man die Bilder nicht zwischen den Ablagen über Lightroom verschieben kann - ein Bild das wo liegt bleibt besser dort liegen, sonst guckt Lightroom blöd.

Die Geschwindigkeit ist nicht nur bei der Bearbeitung ok, auch das Importieren und Exportieren geht mit anständiger Geschwindigkeit von statten. Allerdings sollte man die Speicheranforderung berücksichtigen - auf einem Mac Mini bietet es sich an möglichst andere Programme zu beenden, um den mit 1 GB doch recht knappen Speicher der kleinen Keksdose komplett für Lightroom nutzen zu können. Es wird es einem danken!

Natürlich fehlt noch einiges - ist ja schliesslich eine Beta. Was mir spontan fehlte: es gibt kein Tool, mit dem man Ausschnitte aus dem Bild ziehen könnte. Das wird aber sicherlich noch kommen, sowas nicht mit einzubauen wäre dann doch arg peinlich. Ebenfalls wäre es sehr schön, wenn Lightroom eine Downsizing/Upsizing Funktion bekommen würde, mit der man Bilder dann qualitativ brauchbar auf Druckformate umsetzen kann. Damit würde Lightsource potentiell bei mir iView Media Pro, Raw Developer und Size Fixer ablösen können.

Auf jeden Fall ist es eine knallharte Konkurrenz zu Aperture und iView Media Pro - von daher ist zu erwarten, das da endlich mal ein bischen mehr Bewegung in die Bildverwaltungen speziell für Fotografen kommt. Bleibt noch die Frage, was der Spaß kosten wird, wenn er Ende des Jahres als Produkt erhältlich sein wird. Und wie sich die Betas in der Zwischenzeit entwickeln.

nadamac CamiScript - AppleScript Menü für Camino

nadamac CamiScript - Script Repository - nützliche Scripts für Camino, zur Benutzung in CamiScript

PictureSync » Photo-sharing for Mac OS X - Batch-Upload von Bildern zu verschiedensten Diensten. Könnte eventuell ganz interessant sein, wenn man da auch neue Dienste zudefinieren könnte - z.B. für meine eigenen Sites.

Camino Bookmarklets - eine ganze Reihe Bookmarklets speziell (aber nicht nur) für Camino.

nadamac CamiTools - Ad-Blocking auf Serverbasis für Camino, sowie noch einige andere nette Erweiterungen.

RAW Developer Upgrade

Ich hab ja schon mal die Trommel für den RAW Developer von Iridient Digital gerührt - damals noch die Version 1.2. Die neue Version ist definitiv deutlich runder geworden und gefällt mir ausgesprochen gut bei meinen ersten Tests. Und auch wenn es nicht der schnellste Konverter ist - es ist definitiv einer der leistungsstärksten. Zusammen mit einem guten Bilderbrowser wie z.B. iView Media Pro ist das ganze definitiv eine preisgünstigere und resourcen-schonendere Alternative zu Aperture.

SVG Has Landed

Das wird den Reiter der Schockwelle freuen: SVG ist in den Nightlies von Safari standardmäßig aktiviert. Das besondere daran: jetzt können Dokumente gemischt XHTML und SVG Tags enthalten und über ein gemeinsames CSS gestyled werden - was ziemlich coole Möglichkeiten eröffnet, da dadurch eben die SVG-Objekte nicht mehr mit OBJECT oder EMBED Tags eingebaut werden, sondern integraler Bestandteil des Dokuments sind.

AirTunes - nur ne halbe Sache?

Kann mir mal jemand erklären, warum Apple die AirTunes-Geschichte so implementiert hat, das scheinbar nur iTunes damit arbeiten kann? Das ist doch hochgradig dämlich. Wenn ich schon eine Möglichkeit habe, meine Stereoanlage an meinen Mac zu hängen, dann will ich das doch nicht nur für iTunes machen - mindestens der DVD Player sollte doch wohl bitte schön den gleichen Komfort bekommen. Noch besser wäre natürlich eine allgemeine Lösung - wobei ich verstehen würde, wenn sie das nicht täten. Immerhin muss für AirTunes ja digitale Musik gestreamed werden- und zwar in einem passenden Streaming-Format. Aber DVDs produzieren das doch schon von Hause aus, also wieso kann ich da kein AirTunes-Device auswählen? Selten dämlich.

Apple und Firewire - bald ein Ende?

FireWire not dead, but it's on life support - der Life-Support ist aber ziemlich mies. Gerade nochmal nachgeguckt: die neuen iPods (Nano und Video) haben kein Firewire mehr. Was ziemlich banane ist, denn mein Mac Mini hat kein USB 2 - und mit USB 1 will ich meine Musiksammlung wirklich nicht kopieren. Was denkt sich Apple bei so einer dämlichen Sache? Firewire kann nun wirklich nicht mit diesem armseligen USB 2 ersetzt werden. Auch neue Rechner werden wohl nur noch notgedrungen dann einen Firewire-Port mitbringen, wenn die Maschinen von Apple für Videocontent geeignet angesehen werden. Ausgesprochen schade, denn Firewire ist eine wirklich sinnvolle Anschlusstechnik, die auch gute Leistungsreserven für kommende Geräte bietet - und im Gegensatz zu USB 2 nicht die CPU mit Datenschaufeln überbeschäftigt.

appscript - Python als Alternative zu AppleScript. Also Applikations-Steuerung über die AppleScript Schnittstellen direkt aus Python Programmen heraus.

Yellow-Box für Windows

Sie lebt? Jedenfalls gibts Gerüchte dazu. Wobei mich allerdings Sätze wie diese hier:

Leiter des Dharma-Projekts soll Bertrand 'Mad Eye' Serlet sein, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple, der auch schon an der Entwicklung von iCal und iSync beteiligt gewesen sein soll.

ein wenig irritieren. Ich mein, also hallo, was sind das für Namen? Mafia? Söldner? Verirrte Wild-West-Figuren?

Apple Aperture Review - oder: Beware of Version 1.0 | Die Stimme der freien Welt - in meinen Kommentaren (ursprünglich auf der alten Site) gefundener Verriss von Apple Aperture. Der Artikel ist auf Deutsch und sehr interessant, da er gerade aus der Sicht eines normalen Anwenders geschrieben ist.

Aperture bei Ars Technica

Ars Technica testet Aperture - und ist von dem Programm weniger beeindruckt als von der Grösser von Apples Gemächt:

Jumping headfirst into the fully mature digital imaging market requires the shameless bravado of a one-legged man at a butt-kicking contest or any number of contestants on So You Think You Can Dance?

Das ist doch mal eine wirklich bildliche Formulierung

Von der Beschreibung her bleibe ich dann doch lieber bei iView MediaPro - das läuft gut auf alten Kisten und macht fast alles was Aperture auch macht. Und da wo es das nicht macht, machen das externe Programme. Und die Rechneranforderung von Aperture finde ich immer noch obszön.

AirPort Blog - ein Weblog rund um Airport (Apple WLAN Lösung)

DOPE Squad Security - open source WLAN driver für Apple Airport. Gedacht für Nutzung als passiver WLAN Scanner.

Manchmal ist OS X etwas strange

Ich dachte mir, da mein Rechner jetzt ja ein MacMini ist, und ich daher den Rechner nicht mehr dauernd mitschleppe- da kann ich doch FileVault deaktivieren. Fällt wohl leider vorerst aus, denn Mac OS X teilt mir mit, zur Deaktivierung müsste ich 4 Terabyte an freiem Plattenplatz haben - da muss ich wohl noch ein Weilchen drauf sparen, bevor ich mir das leisten kann

Bin nicht der einzige mit dem Problem. Scheinbar verrechnet sich OS X, wenn der Plattenplatz vermeintlich nicht reicht (wobei mein Homeverzeichnis nur 31 G belegt, aber 44 G frei sind) bei der Anzeige des nötigen weiteren Plattenplatzes.

Hibernate on your non-brandnew Mac - geht auf vielen alten PowerBooks, außer auf dem 12" 867Mhz PowerBook. Ratet mal, welches ich habe ...

Apples WebObjects mit neuen Lizenzbedingungen

Apple hat die Lizenzfragen zu WebObjects geklärt - Deployment auf Linux-Kisten ist jetzt auch ganz normal erlaubt. Damit ist die XCode-Umgebung mit WebObjects jetzt also komplett von Entwicklung bis Deployment Freibier.

Mac-on-Linux - komischerweise nie geblogmarkt, daher jetzt. Mac Betriebssysteme in einer virtuellen Umgebung unter Linux auf Macs laufen lassen - ideal für Linux-betriebene Mac-Minis auf denen man doch noch das eine oder andre OS X Programm haben will ...

Mac-on-Mac ist das inverse Gegenstück zu Mac-on-Linux - ein Port der virtuellen Maschine nach OS X, mit der man dann Linux oder andere Mac-Systeme unter OS X in einer virtuellen Umgebung laufen lassen kann. Status ist noch sehr roh ...

Aperture und Performance

Aus creativepro.com - Stripping Raw Naked - einem Interview mit dem Macher von Aperture:

JS: It depends on what you do with Aperture. I mostly run it on my 15-inch PowerBook. That's not to say that I don't enjoy the refreshing wind-blowing-through-my-hair feeling when I sit down in front of a G5 running Aperture. But a PowerBook is fine for what a lot of photographers do in the field with their laptops: browse images quickly and step through the thumbnails. Maybe tag the images they like, maybe zoom in closely on one. The photo edit stage. For that, a PowerBook does take a speed hit, but it's totally usable.

This is where our scheme of loading a proxy image comes in -- the 1024 proxy is often all I need to see at this stage. Depending on how many megabytes each image is, Aperture on a G5 can load the full Raw image in less than a second. On my PowerBook, that same image may take three to four seconds to load fully.

For heavier duty image processing, faster GPUs and multiple processors are of huge benefit. Aperture does make extensive use of dual processors, but you do not need a Quad [a new model from Apple that has two dual-core processors].

Das klingt dann schon eher brauchbar - wenn ein 15" PowerBook tatsächlich als bedienbar anzusehen ist.

Scatha and Glaurung sind zwei Schachprogramme in OpenMCL geschrieben, mit dem Cocoa-Support von OpenMCL. Nette Beispiele dafür, wie man mit OpenMCL native OS X Anwendungen bauen kann - und interessant zu spielen sind sie auch, vor allem die hexagonal-Schach-Version.

ObjectiveCLIPS

Way cool: Objective CLIPS ist eine neue Entwicklungsumgebung für OS X. Aus der Beschreibung:

Using Objective C runtime introspection, CLIPS, and FScript, it is possible to write intelligent Cocoa applications. Any Objective C object can be asserted as a fact in CLIPS, however, CoreData provides an additional meta model along with object persistence.

CLIPS ist eine Expertensystemumgebung die im Prinzip auf einem Lisp-Dialekt aufbaut und die Verwaltung von Regeln und Fakten ermöglicht, sowie das Reasoning darüber. FScript ist eine an Smalltalk angelehnte Scriptsprache die direkt mit den ObjectiveC-Klassen im OS X zusammenarbeitet. Beides zusammen sollte ziemlich coole Sachen ermöglichen, zumal mit CoreData auch einfach Datenbanken und Dokumente erstellt werden können. Und beide Sprachen (CLIPS und FScript) fand ich bei meinen Spielereien damit recht interessant - CLIPS war sogar längere Zeit bei mir als "Lisp-Ersatz" im Einsatz, weil es zwar ein recht altmodisches Lisp ist, aber dafür eben mit mächtigen zusätzlichen Abstraktionsmöglichkeiten ausgestattet ist.

Writing PlugIns beschreibt wie man iPhoto Exporter Plugins erstellt. Könnte mal ganz interessant sein.

Seashore ist ein auf Gimp-Libraries und Formaten aufbauender Bildeditor für OS X. Sieht schon ganz nett aus, auch wenn es natürlich derzeit noch fast keine Features hat (vor allem die ganzen Filter fehlen). Aber vielleicht wird aus sowas mal irgendwann ein OS X nativer Gimp ...

spotlight auf Wechsellaufwerk ausschalten

sudo mdutil -i off -E /Volumes/VOLNAME/ soll spotlight auf einem Volumen disablen und den Index wegwerfen. Hoffentlich - das nervt, wenn meine Backup-Laufwerke jedesmal indiziert werden sollen. Oder wenn dann die gefundenen Anwendungen in den Open With Listen auftauchen, auch wenn das Laufwerk garnicht angeschlossen ist ...

Privacy-Update unter OS X

In IRC, identd und Privacy hatte ich mich drüber mokiert das die Proxies mit SOCKS-Support eher dünn gesäht sind - mitlerweile ist das deutlich besser geworden. Denn X-Chat Aqua ist mitlerweile in einem Zustand der als sehr brauchbar bezeichnet werden kann - nach vielen Jahren Snak-Benutzung bin ich jetzt tatsächlich umgestiegen.

X-Chat Aqua unterstützt SOCKS und erlaubt es damit direkt tor zu benutzen. Allerdings ist das nicht SOCKS4A - von daher werden Nameserver-Auflösungen immer noch sichtbar. Idealerweise trägt man einfach die IP-Adresse des Servers ein, dann braucht keine Namensauflösung zu passieren.

Bei Jabber siehts mitlerweile mit PSI auch sehr gut aus - PSI ist unter OS X sehr brauchbar und die Darstellungsprobleme älterer Versionen sind auch behoben. Und PSI arbeitet ebenfalls mit tor zusammen.

Browsen über tor ging schon vorher problemlos, aber mit den aktuellen Mac OS X Builds von tor ist das ganze auch noch nett einfach zu installieren. Als Tipp: ich habe mir eine eigene Netzwerkkonfiguration angelegt, mit der ich die Proxy-Einstellungen leicht wechseln kann. Damit kann ich dann einfach im Apfelmenü Privoxy+Tor ein- und ausschalten wie ich es brauche. Funktioniert natürlich nur mit Browsern die ihre Proxy-Einstellungen aus den Systemeinstellungen holen.

ssh-Nutzung über tor ist mit dem ProxyCommand-Kram einfach machbar. Eine Anleitung ist in der Torify HowTo. Viele der dort genannten Tipps funktionieren auch unter OS X, da ja ein normales Unix drunter liegt.

Mac OS X Intel hacked to run on standard PCs

Ist ja schon bitter wenn OS X Intel schon gehackt ist, bevor es eigentlich verfügbar ist:

MacBidouille reports that the Apple Developer kit version of Mac OS X x86, released to developers in early June, has been "hacked" to work with a PC notebook. The report includes a video showing Mac OS X x86 booting natively on a Pentium M 735-based notebook.

Und das trotz TPM und ähnlichen Spielereien. Vielleicht sollte Apple doch wieder auf PowerPC zurückswitchen, das ist zwar nicht sicherer, aber wenigstens gibts keine Alternativhardware zum Spottpreis wie bei den Intels

Daves neuer OPML Editor mit Blog

Ich spiele gerade mit dem OPML-Editor von Dave Winer rum, mit dem er jetzt sein Blog macht. Sieht ganz witzig aus und kann einiges. Mein OPML-Blog hat einige der Erkenntnisse die ich damit gemacht habe gesammelt. Ich werde jetzt sicherlich nicht einfach mal eben so umsteigen - das wäre Quark, das ist nicht unbedingt meine Zielsoftware. Aber es macht Spaß mal wieder mit etwas ganz anderem zu spielen.

Leider hat der OPML Editor einige der Krankheiten von Radio Userland und Frontier geerbt, speziell Umlautehandhabung ist nicht so wirklich rund (ich hätte gerne endlich mal durchgängige UTF-8 Unterstützung) und das Laufzeitverhalten ist zwar besser als bei Radio, aber es zieht immer noch sporadisch zu viel CPU.

Das Konzept von gerenderten Outlines hat aber durchaus Charme. Nur leider sind noch viele Teile des Renderings nicht wirklich für normale User zugänglich - man kann zwar das uralte Table-Layout editieren und was anderes draus machen, aber die OPMLs werden mit dem internen OPML Renderer umgesetzt und die HTML-Fragmente sind nicht so einfach zu ändern - und damit zum Beispiel die Änderung der Sprache recht mühsam, genauso wie die vollständige Ausmerzung von Layouttabellen.

Mehr wird sicherlich nach und nach auf dem OPML Blog landen, hier werd ich maximal ein paar Fazits schreiben.

Zerospan scheint eine P2P-Software mit Verschlüsselung und Integration von Bonjour (ex-Rendevouz, ex-Zeroconf) zu sein. So richtig schlau werd ich nicht draus, denn der Download enhält keine Doku und das Wiki mit der Doku ist zur Zeit kaputt, daher mal geblogmarked um es mir später mal anzugucken.

PerlPad ist ein Service für Mac OS X der es ermöglicht in jeden Cocoa-Textfenster Perlcode auszuführen und den Output zu sammeln, oder selektierten Text durch ein Perl-Script zu schicken.

Was für Jutta: UnicodeChecker erlaubt eine einfachere Navigation im Unicode Zeichensatz und das Auffinden der entsprechenden Zeichen nach Namen. Ausserdem liefert es Informationen über Zeichen (z.B. ob es eine Gross/Kleinvariante gibt etc.).

Manchmal treibt mich DarwinPorts zur Verzweiflung

Zum Beispiel wenn ich ghc (einen Haskell-Compiler) installieren will, aber der als erstes mal Perl 5.8 installieren will. Als ob ich unter Tiger nicht schon ein durchaus brauchbares Perl 5.8.6 auf der Platte hätte, nein, die DarwinPorts wollen eigene Versionen davon. Und dann hab ich je nach Pfadeinstellung mal das Apple-Perl oder eben das von DarwinPorts aktiv. Ziemlich dämlich - ich finde da müssten in die DarwinPorts Pseudopakete rein, die dann auf die vorinstallierten Versionen von Apple verweisen.

Das macht ganz besonders dann Probleme, wenn man selber auch Pakete so von Hand installiert. Denn dann wird teilweise das über den Pfad erreichbare Perl genommen - und mit aktiven DarwinPorts ist das halt das dort. Was aber absolut nicht der gewünschte Effekt ist - schliesslich ist das Perl in diesem Fall nur deshalb reingekommen, weil der Port für ghc eine build-dependency hat. Ich will aber garnicht das DarwinPorts Perl benutzen ...

Aus dem gleichen Grund sind die ganzen Python und Ruby Module in DarwinPorts IMHO unbrauchbar: sie ziehen automatisch eine neue Installation von Python und Ruby nach sich und nutzen nicht die vorinstallierte Version. Selten dämlich ...

Im Ergebnis kann man DarwinPorts auf einer OS X Kiste nur für gut isolierte Tools benutzen - was aber irgendwie schade ist, denn die Idee und die Umsetzung an sich ist ziemlich klasse. Nur wird halt zu wenig Rücksicht auf die schon installierten Sachen genommen.

ghc hab ich übrigens einfach über das Binary-Paket von haskell.org installiert. Da steht zwar das sei für 10.3, tuts aber auch mit 10.4 - jedenfalls das was ich damit mache. Und erspart mir das ganze Zeugs zu builden.

Shiira - alternativer WebKit Browser

Shiira Project ist ein interessanter Webbrowser für den Mac der auf dem WebKit aufbaut. Das besondere an Shiira (neben Kleinigkeiten wie einem mehr Cocoa-ähnlichem Layout anstelle der Blechkistenform vom Safari) ist die Möglichkeit per Hotkey mal eben alle in einem Fenster geladenen Tabs in einer Übersicht verkleinerter Seiten anzuzeigen - ähnlich dem Exposé. Sehr schick, könnte mir auch als Funktion in Safari gefallen ...

Zusätzlich unterstützt Shiia als Alternative zum WebKit-Downloader auch cUrl - aber leider hat der Browser da noch einige seltsame Eigenschaften, zum Beispiel klappt der Login bei WordPress-Blogs nicht immer damit und ab und an werden alte Daten angezeigt. Auch mit normaler Authentifikation klappts nicht immer - ich krieg dann einen Fehler angezeigt, anstatt das der Browser nach dem Passwort fragt. Mit dem WebKit-Downloader siehts aber alles recht ordentlich aus.

Da ich allerdings einen recht kleinen Bildschirm habe (in der Regel auf 1024x768 eingestellt, da das Notebook auch diese Grösse hat und ich so 100 Hz bei der Anzeige habe) wird das wohl nicht mein Standardbrowser - die Seitenleiste für die Lesezeichen und den Verlauf ist einfach unpraktisch bei kleinen Bildschirmen. Mir wäre daher eine Darstellung dieser Informationen in der Hauptseite ala Safari oder Camino deutlich lieber.

Kais Horrortools Flashback

Irgenwie fast wie ein Zombie aus dem Grab: ArtRage ist ein Malprogramm mit dem was Kai Krause mal unter intuitiver Oberfläche verstanden hat - also entgegen jeder Form von Interface Style-Guides, grausig bunt, quietschig und irgendwie Tele-Tubby-mäßig. Fehlt eigentlich nur noch das Ohhhhhhh-Geräusch ...

Hmm. Ich mag das Programm. Fragt mich nicht warum. Ich mags einfach.

Immer noch komische Finder-Geschichten

Mein Finder zeigt immer noch im Kontextmenü für eine Datei in dem Öffnen mit Untermenü alle Anwendungen 2x oder sogar 3x an. Und ich krieg ums verrecken nicht raus wie man das beseitigt. Hat das noch niemand sonst gehabt, das Problem? Muss man doch irgendwie bereinigen können, schliesslich wird das Menü doch vom OS X dynamisch aus den installierten Anwendungen erstellt - dazu muss es aber irgendwo eine Typeregistry oder sowas geben, wo sich Anwendungen eintragen, damit OS X weiss, das sie diesen Dateityp lesen können. Und die Stelle müsste man doch aufräumen können. Nur wie verflixt noch mal geht das? Wo merkt sich OS X, welche Programme welche Dateitypen öffnen können?

Safari und der Rabenhorst

Weiss irgendjemand warum sich der Safari von Tiger auf dem Rabenhorst verabschiedet? Und wenn es jemand weiss, kann er es dem Kai mitteilen, damit der das behebt und ich nicht jedesmal einen Artikel neu schreiben muss, nur weil ich wieder mal was dafür bei ihm nachgucken wollte?

Das seltsame: wenn ich mit PithHelmet bei seiner Site JavaScript abschalte, passiert nix. Nur hat seine Site kein JavaScript - einzig der Jabber-Status (der übrigens ohne JavaScript-Aktivierung extrem gross angezeigt wird) wird über ein OBJECT-Tag statt über ein img-Tag eingebunden. Obs das OBJECT-Tag für PNGs ist, was den Safari in den Orkus schickt?

Ah, ja, nach ein bischen graben, es scheint wirklich so zu sein. Geht zu dieser Seite und ihr werden das gleiche Problem haben - der Safari crashed. Anscheinend wird das OBJECT-Tag benutzt um PNGs auch auf älteren IEs anzuzeigen - dabei wird das gleiche PNG per OBJECT Tag und enthaltenem IMG Tag referenziert. Führt nur leider zu crashes mit Safari 2.0.

Warum jetzt aber das deaktivieren von JavaScript (nicht das deaktivieren von Plugins, was man ja beim OBJECT-Tag eher vermuten würde!) dazu führt das der Safari nicht crashed und das PNG falsch (zu gross) darstellt, das kapier ich ehrlich gesagt nicht so ganz ...

Oh, und der Bug mit object-Tags scheint schon länger zu existieren - älteste Reports aus 2003 die ich in Google gefunden habe. Wäre doch mal nett wenn Apple den Bug auch wirklich fixen würde. Oder irgendjemand anderes, wo doch jetzt der Source frei verfügbar ist.

Bei der Suche nach Debugging-Hilfe bin ich übrigens über diesen Artikel über CrashReporterPrefs gestolpert - in Tiger kann man den Crash-Dialog erweitern und dann auch gleich einen Debugger anhängen wenn ein Crash auftritt. Sehr nett zum Wühlen in CrashDumps

Übrigens hat OmniWeb - obwohl es auch auf dem WebCore-Framework aufsetzt - das Problem nicht. Wär ja auch zu einfach gewesen ...

Update: der Übeltäter ist gefunden. Es waren die WebDevAdditions für Safari - ich habe einfach die aktuelle b11 installiert und schon fluppt alles wieder ganz normal.

NeoOffice/J 1.1 Final ist raus

NeoOffice/J ist zwar ein Softwaremonster - aber das sind alle anderen Office-Pakete (jedenfalls die mit entsprechend grossem Leistungsumfang) auch. Und im Gegensatz zu den anderen ist NeoOffice/J nicht nur Freibier sondern auch freie Rede. Also gehet hin und loaded down, auf das Microsoft einen Tritt mehr in den Allerwertesten bekommt

Mal ne Frage an die Mac-Spezis

Ich hab da so ein seltsames Problem: seit einiger Zeit tauchen im "Öffnen mit" Menü alle Applikationen zwei oder dreimal auf. Gibts irgendeinen Weg dem Rechner den Unfug abzugewöhnen? Ich vermute das ist durch die Backups gekommen - da sind dann ja auf externen Platten die gleichen Anwendungen nochmal drauf, aber irgendwie sollten die doch mal verschwinden, auf meiner normalen Platte gibts Photoshop definitiv nur einmal ...

Mail.App Filter mit Tastencodes aufrufen

Mail Act-On 1.3 ist ein Mail.App Plugin mit dem man Mailfilter auf Tasten legen kann. Zusätzlich gibt es eine Quicksilver-ähnliche Auswahloberfläche wenn man einen allgemeinen Hotkey drückt.

Das Tool hat übrigens einen Bug bei der Nutzung unter einer nicht-Englischen Mail.app Version: wenn es versucht die Stop-Regel anzulegen hängt es sich auf. Man kann entweder die Stoppregel selber von Hand anlegen (einfach eine Regel die mit dem gleichen Präfix wie alle anderen Act-On-Regeln anfängt anlegen und da als Aktion die Regelbearbeitung stoppen) oder das Prüfen auf die Stoppregel in den Settings ausschalten - in letzterem Fall sollte man dafür sorgen das man alle Act-on-Regeln deaktiviert hat, denn sonst rennen die auch bei einkommenden Mails los wenn Act-On aus irgendwelchen Gründen mal nicht geladen ist - und machen allen Möglichen Schabernack mit den Mails.

Tunnelblick - GUI for OpenVPN on the Mac

Tunnelblick ist eine grafische Benutzeroberfläche für OpenVPN auf dem Mac. Das schöne: die neuesten Installer kommen gleich mit OpenVPN zusammen. Wer also bei sich OpenVPN als Infrastruktur laufen hat und auch Macs reinhängen muss – das ist jetzt einfach wie nie zuvor. Und anbetracht der Tatsache das OpenVPN eine der nettesten Open Source VPN Lösungen ist, lohnt es sich sogar da mal reinzugucken wenn man noch am Überlegen ist auf welche VPN-Lösung man setzen will.

Audio-Timeshift-Recorder und mehr

Audio Hijack Pro for Mac OS X kann eine ganze Menge - im Prinzip ist es sowas wie ein Timeshift-Recorder für Audio, kombiniert mit einem kleinen Mixpult und einem Equalizer. Erweiterbar durch einen Haufen Plugins mit Standardschnittstellen (VST, AU). Und das ganze dann in iTunes integriert - aufgenommene und in Echtzeit gefilterte Audiostreams landen gleich in iTunes. Witzige Idee.

Hula Girl - Dashboard - Music - endlich wissen wir wofür dieses seltsame Dashboard da ist