sysadmin - 13.7.2004 - 18.9.2004

TNPI - Homemade (Do It Yourself) .mac using mod_dav and Apache - Wie man einen .MAC Account mit einer privaten Kiste simuliert und trotzdem Apples Seiten ansprechen kann

SCO vs. Linux: Mehr Zeit und mehr Zeilen für SCO

Ich übersetz mal: wir haben nix gefunden, wir wollen aber noch weiter die Wirtschaft erpressen und brauchen daher noch einen weiteren Aufschob von einem halben Jahr. Wir finden dann zwar immer noch nix, aber bis dahin schreiben wir mit den Erpressungen bestimmt schwarze Zahlen und können uns dann das Debakel leisten. Achja, und die IBM-Zeugen haben doofe Ohren - sagt auch der Kollege hier, der zwar nix mit dem ganzen Sums zu tun hat, aber einen kompetenten Zeugen konnten wir nicht finden. Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Mal wieder RSS Bandbreite

Dare Obasanjo hat die richtige Antwort auf das alberne RSS frisst zu viel Bandbreite Gejammer von MSDN. Ja, die MSDN-Blogs waren wohl ziemlich dämlich aufgesetzt - vor allem hatte deren Aggregator wie auch deren Server keine brauchbare Unterstützung für Conditional GET. Würd ich jedes Mal wenn ein Bloghoster dieses Thema dumm und falsch angeht und hinterher über die böse Bandbreite jammert nen Euro kriegen, dann hätte ich jetzt mindestens 5 Euro Ich finds aber schon bezeichnend, das Microsoft zu blöd ist das richtig hinzukriegen, am Traffic ersäuft und die Feeds von Full-Feeds auf Title-Only-Feeds wechseln muss. Irgendwie passend - ist ja nicht die erste Technik, die von Microsoft vergeigt wird

Hier gibts den Originalartikel.

Shelltools aus alten Tagen

open gibts unter OS X auch immer noch. Die anderen beiden Kollegen heissen jetzt pbpaste (schreibt die Zwischenablage nach stdout) und pbcopy (kopiert stdin in die Zwischenablage). Und die Tools sind immer noch genauso praktisch.

Bei Die wunderbare Welt von Isotopp gibts den Originalartikel.

Streit um Microsofts Patentansprüche lässt Anti-Spam-Standard wackeln

Ich hoffe doch stark das dem Microsoft-Vorschlag eine klare Absage erteilt wird. Das ist hahnebüchene Moppelkotze, was Microsoft sich da vorstellt - eine Anti-Spam-Technik, die auf Microsoft (oder auch eine andere Firma - nur ist Microsoft durch die embrace-and-extend Praktik da ganz besonders suspekt) patentiert ist darf einfach nicht als IETF-Standard akzeptiert werden.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Was für einen Scheiss man auf eBay alles finden kann

Aus einer Auktionsbeschreibung per cut-and-paste übernommen. Ich hab so den Verdacht, das er trotz seiner Haftungsausschlüsse da ziemlich jenseits der rechtlichen Haltbarkeit steht, zumal es schwer wird ein 5-poliges Netzwerkkabel und ähnlichen Wirrsinn zu verkaufen. > > > > >3Com Netzwerk und „Hakkerkarte“ zu verkaufen > > > > >Die einmalige Chance hier bei ebay ! > > > > >Eine 3Com 905B – TX Rev. 03-0172 410 > > > > >Die Revision mit dem in der Hakker Szene bekannten „Fehler“ > > > > >Der darin besteht das die Karte über einen falsch gebauten entcoder verfügt (H1012). > > > > >Mit diesem Entcoder kann man also alle im Internet gespeicherten Daten sichtbar machen> - SSL Verschlüsselungen bis zu 2000 Fach öffnen

  • http Protokolle Unbemerkt öffnen und schließen
  • htts, httm Programmieren und Löschen
  • Java Programme unbemerkt ins Netzstellen
  • Online zugriffe auf Server und Rechner
  • Zugriffe auf Privatrechner
  • Gohst Logg´s auf Netzwerke > > > >Und noch vieles mehr ! > > > > >Aus Rechtlichen Gründen verkaufe ich die Karte als Netzwerkkarte > > > > >Als solche ist sie ja auch Grundsätzlich gedacht. > > > > >Ohne Illegale Hackersoftware ! > > > > >Gibt’s aber im Internet! > > > > >Das Netscape Kabel ist auf EE-Prom Basis auf die Karte gesteckt. > > > > >Das Kabel ist 90cm lang und hat einen Netscape 5 Pol Stecker. > > > > >Verkauf als Netzwerkkarte mit 10/100m/bits > > > > >Und RJ45 Anschluss. > > > > >PCI Karte ! > > > > >Also liebes ebay Sicherheitsteam dies ist eine Auktion die nicht gegen die Richtlinien verstößt! > > > > >Habe diese Karte aus San Jose ( Californien USA) und ich habe anfang März 2004 dafür 429$ (USD) bezahlt ! > > > > >Ich übernehme keine Haftung für Schäden die durch die Karte oder deren missbrauch mit diversen Programmen aus dem Internet entstehen! > > > > >!!! Verkauf als ganz normale Netzwerkkarte !!! > > > > >Die Versandkosten betragen 5,90€ mit DPD als versichertes Paket ! > > > > >Da ich keinen ärger mit der Polizei oder der Staatsanwaltschaft haben möchte verkaufe ich die Karte hier als Netzwerkkarte ! > > > > >Bei fragen einfach eine email schreiben ! > > > > >Mit freundlichen Grüßen > Das deprimierende daran sind die zwei Gebote. Ok, es wäre vielleicht immer noch eine günstige Netzwerkkarte, aber ganz ehrlich, so einen dreisten Spinner noch Geld in den Rachen zu werfen ist wirklich dämlich. Aber warscheinlich glauben die Bieter diesen Mist sogar noch ...

Dialerseite tippt "OK" im Dialer ein [Update]

Es gibt keine legitime Anwendung von Dialern - das ist alles Moppelkotze. Die paar Situationen, in denen es vielleicht sinnvoll sein könnte, lassen sich auch anders lösen. Dieser ganze Dialermüll gehört komplett verboten und basta.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Apache 2.0 module mod_macro - Makros für die Apache-Konfiguration

eBay.de: Domain-Kapern leicht gemacht

Wow. Soviel Unfähigkeit bei zwei beteiligten Providern ist schon heftig.

erstauntes Gesicht

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

lemonodor: PlaneT

Cool. PLT-Scheme (das sind MzScheme als Sprache, MrEd als GUI-Bibliothek und DrScheme als IDE) hat ein automatisiertes Paketsystem bekommen, mit dem Erweiterungen aus dem Netz installiert werden können. Sowas wie CPAN für Perl, nur halt in Scheme. MzScheme wird immer interessanter als Script-Alternative.

Bei Planet Lisp gibts den Originalartikel.

eBay wird von einem Haufen Idioten betrieben

eBay macht scheinbar (ich weiss nicht ob wirklich) Prüfungen von Kreditkartennummernverwendung bei Anmeldung von neuen Konten. Jedenfalls habe ich zwei Mails von eBay erhalten, das meine Kredtikartennummer die bei eBay hinterlegt ist für die Eröffnung von neue Konten benutzt wurde.

Ich wollte jetzt nur eine Bestätigung von eBay, das dieser Sachverhalt wirklich stimmt. Die Mails kommen augenscheinlich (sowohl Received-Zeilen als auch andere Elmente sind ziemlich eindeutig) von eBay, es müsste also wirklich eine Mail von denen sein.

Man sollte jetzt annehmen, das es für diese Missbrauchsituation bei eBay eine einfache und direkte Möglichkeit der Kontaktaufnahme gibt. Vergesst es.

In der Mail selber steht nur was von lapidar Kontakt aufnehmen. Aber nicht wie. Auf den Webseiten gibt es zwar die Möglichkeit der Kontaktaufnahme, aber die passende Kategorie für diesen Fall muss man erst mal suchen - sonst landet die Mail beim falschen Haufen. Natürlich ist Kreditkartenmissbrauch nix was man direkt vorne an für Kunden erreichbar machen muss, nein.

Dann schickt man da eine Mail hin und kriegt die banale Standardantwort, das Mails gefälscht sein können. Ja und? Ich wollte das garnicht wissen, ich wollte eine Bestätigung, ob meine Kreditkarte wirklich für andere Konten benutzt wurde und wollte wissen wie eBay damit weiter verfährt. Ob die Mail die mich darauf gebracht hat echt ist oder nicht sollte dabei egal sein, oder? Vergesst es.

Ich schicke also meine Mail an deren tolle spoof-Adresse. Da kommt dann erstmal die lapidare Antwort, man wüsste nicht worum es geht und was mein Anliegen ist und meine Mitgliedskennung braucht man. Ok, also alles nochmal erklärt und Mitgliederkennung genannt. Fein. Jetzt wollen die noch die Header haben, obwohl ich schon längst drauf hingewiesen habe, das die Header auf eBay zeigen. Auch die Received-Zeilen - wieso meint dieser armselige Bot bei eBay mir eigentlich was von kryptischen und für Laien unverständlichen Headerzeilen faseln zu müssen? Ich bin kein Laie, danke, ich kann meine Header selber lesen.

Und jetzt kommt der Hammer: ich darf für diese banale Auskunft, wie eBay bei tatsächlich vorliegender Mehrfachnutzung von Kreditkartendaten vorgeht nicht von einer anderen eMail-Adresse schicken, sondern muss von der schicken, die bei eBay hinterlegt ist. Weil das ja so viel sicherere ist. Und weil das verdammt noch mal bei einer reinen Forwarderadresse wie ich sie benutze für eBay nicht möglich ist. Idioten. Mir was von Headern vorfaseln, und von potentiell gefälschten Mails (und davon, das sie keine Anhänge empfangen können, weil da ja Virengefahr droht - was das unverfälschte Einsenden von Mails natürlich unnötig erschwert), aber zur Sicherheit will man den Absender haben, der bei eBay hinterlegt ist. Als ob der nicht leicht zu fälschen wäre.

Natürlich macht das ganze mit Rückantwort etc. zeitlich eine Woche aus, denn eBay antwortet nur einmal täglich. Eine Woche von Information eines Kunden über möglichen Kreditkartenmissbrauch und noch immer keine brauchbare Antwort, was eBay zu tun gedenkt - ob sie zum Beispiel Anzeige erstatten, oder ob ich das muss, ob die Informationen rausgegeben werden (ob sie überhaupt gesichert werden) etc.

Was für eine Scheisse. Gäbe es einen direkten Kontaktpunkt für die doch ziemlich gängige Situation des Kreditkartenmissbrauchs (vorzugsweise über das Webinterface, da sie dann auf die Anmeldedaten zurückgreifen können, was wesentlich sicherer ist zur Identifikation), und würden am anderen Ende nicht nur Bots sitzen, sondern für diese nicht ganz unwesentliche Frage kompetente Mitarbeiter, hätte das ganze innerhalb von maximal 2 Tagen abgearbeitet sein können. Aber nein, man muss es ja extra kompliziert und extra dämlich machen.

zorniges Gesicht

Unnötig zu erwähnen das eBay zwar darauf hinweist das die verwendete eMail-Adresse Mail empfangen können muss um sich anzumelden, aber nirgendwo darauf hingewiesen wird, das man von der eMail-Adresse auch Mails senden können muss.

GmailFS - Gmail Filesystem

Na das ist doch mal ne bekloppte Idee: ein unter Linux mountbares Filesystem, das über HTTP auf den Google Mail Dienst zugreift und dort die Inhalte des Filesystems speichert. Und das ganze ist auch noch in Python geschrieben. Also wenn das nicht verrückt ist ...

Mit den neuesten Änderungen von Google gibts da allerdings wohl Probleme, weil Google versucht Scripte auszuschliessen. Von daher könnte es sein das es jetzt nicht mehr funktioniert.

Hier gibts den Originalartikel.

vnc2swf - Screen Recorder - Shockwave Filme von laufenden Aktionen auf dem Bildschirm erstellen

USB-Cams: Der K(r)ampf mit der GPL

Schade. Auch der Heise-Ticker hats nicht verstanden. Die Webcam-Nutzer müssten nicht auf dem Trockenen sitzen, wenn der Modul-Maintainer nicht beleidigte Leberwurst spielen und sein armes Ego pflegen würde. Denn als Modul ausserhalb des Kernels wäre es weiter ohne Probleme möglich den Support zu bieten (und wenn die Hardware wirklich so verbreitet ist, würden sicherlich Distributionen wie Suse etc. das in den Distributionskernel mit reinnehmen).

Niemand hat ein festes Anrecht im eigentlichen Kernelsource zu sein mit seinem Modul. Oft macht es nichtmal Sinn - denn manche direkte Kernelsource-Module sind nicht brauchbar gepflegt und damit ein steter Quell des Ärgernis bei Änderung von Kernelschnittstellen.

Und rein binäre Anteile eines Kernelmoduls sind nunmal ein Sicherheitsrisiko, da ihre Funktion nicht überprüft werden kann. Und sie widersprechen direkt der GPL - das hat nix mit überpenibler Auslegung zu tun. Binäre Kernelmodule oder auch nur Anteile daran sind immer ein Problem. Und Hooks, die nur dazu dienen einem solchen Teil den Zugang zum Kernel zu bieten sind nicht unbedingt das was ich unter sicherem Kerneldesign verstehe ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Debian Backports - Backports von Debian Paketen - die Antwort auf "stable ist veraltet"

SourceForge.net: Project Info - DoXFS Document Management System - Dokumentenarchiv mit XFS und PHP-Frontend

PmWiki - sehr weit ausgebautes Wiki

Mit PmWiki gibt es eine wirklich sehr leistungsfähige Version mit Übersetzungen, Templating, diversen schon fertigen Layouts (die auch nicht einfach nur hässlich nach Wiki-Primitivstyling aussehen) und Bergen an Optionen. Und witzigerweise ist es wesentlich einfacher verständlich als viele High-End-CMS Systeme. Gefällt mir sehr gut, auch wenn das Teil in PHP geschrieben ist - einer Sprache, die ich einfach nur eklig finde. Naja, solange so gute Systeme dabei rauskommen, solls mir Recht sein

Hier gibts den Originalartikel.

details about the shebang mechanism

Details zur Script-Interpreter-Invocation - also der shebang (#!) Zeile. Und in der Liste wird auch ein Problem von Linux deutlich: der Pfad eines Interpreters in der #! Zeile wird ignoriert. Klassisches Beispiel: eine Installation von Python2.2 in /usr/bin, eine in /opt/pyds/bin. Jetzt soll ein Script fest mit /opt/pyds/bin/python laufen - aber wenn man das in die #! Zeile einträgt, ignoriert Linux den Pfad und nimmt trotzdem die Installation in /usr/bin und damit die falschen Bibliotheken. ! ist ein übler Hack, der manchmal das macht was man erwartet. Manchmal. Aber nicht immer. Und beileibe nicht immer öfter.

Hier gibts den Originalartikel.

Infektion durch Fehler im Internet Explorer trotz Service Pack 2

Jaja, wie tönte das IE-Entwicklungsblog letzthin noch: IE in XP SP2 stops all currently known critical exploits, so it’s a heck of a lot more secure than pretty much any other browser. Tja, das war wohl nix ...

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

SCO vs. Linux: IBM schlägt zurück

So langsam lassen die IBM-Anwälte ihrer bösartigen Ader freien Lauf

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

Perl.com: The Evolution of Perl Email Handling

Wer mit Perl eMails verwursten will und mit der Mail:: Hierarchie von Perlmodulen nicht so ganz zufrieden ist - speziell die Performance lässt oft zu wünschen übrig - kann sich mal die Email:: Hierarchie angucken.

Hier gibts den Originalartikel.

Index of /pub/sun3arc/BootTapes/3.5 - Tapemedien für die Installation einer SUN3/50 mit Sun OS 3.5

Index of /pub/sun3arc/BootTapes/Sun3 - Installationsmedien für SUN OS 4.1.1

Internationale Domains und Wordpress

Weil Textpattern und die Browser so Probleme gemacht haben als ich auf einer internationalen Domain (son Teil mit Umlaut) TXP ausprobieren wollte, hab ich mal Wordpress benutzt. Mit dem habe ich ja schon einiges an Erfahrungen. Allerdings bisher nicht mit UTF-8 Zeichensatz und auch nicht mit internationalen Domains.

Ergebnis: der gleiche Fehler wie im TXP Admin - der Apache Header wird nicht gesetzt. Ziemlich blöd, da ja die Browser neuerdings - korrekt - dem Apache-Header den Vorzug vor dem Meta-Tag geben. Und wenn man in den Optionen die URL von der automatisch eingefüllten technischen Adresse (dieser xn-- Kram) auf die richtige internationale Adresse (also die mit Umlauten) umstellen will, gibts Probleme. Der Server macht einen Redirect, der nicht funktioniert. Korrigiert man diesen, tuts das ganze immer noch nicht - es wird einfach nicht gespeichert.

Übrigens funktioniert Wordpress mit Opera - dem einzigen Browser der korrekt mit internationalen Domains umgeht - nur sehr eingeschränkt. Sowohl das Layout macht Zicken als auch das oben beschriebene Problem ist auch bei Opera da.

Irgendwie hab ich das Gefühl, das man auf internationalen Domains besser kein CMS betreibt, sondern diese internationalen Domains nur als Redirector für die eigentliche Hauptdomain benutzt. Denn viel mehr funktioniert mit diesen doofen Dingern nicht verlässlich ...

P2P als Update-Hilfe für Windows unerwünscht

Microsoft hat Computerbesitzern untersagt, das kostenlose Windows XP-Update «Service Pack 2» über Dateitauschbörsen zu verbreiten. Dies sei Piraterie, sagt der Softwarekonzern. - so richtig einen an der Waffel haben die nicht bei Microsoft. Die eigenen Server schaffen die Load nicht, aber anstatt sowas wie BitTorrent zu nutzen, wirds sogar explizit verboten. Dabei ist es ein frei verfügbarer Patch, der selber prüft ob ein legales Windows XP vorliegt.

Bei NETZEITUNG.DE Internet gibts den Originalartikel.

The rescue Archives - Mailingliste zur Rettung alter Workstations, vorzugsweise SUN

DVD RW/ R/-R[W] for Linux - Ausführlichere Informationen zu DVDs unter Linux

Erste Eindrücke von Textpattern

Abgesehen davon, das ich erst das UTF-8 Handling in Textpattern reparieren musste und internationale URLs nicht vernünftig tun, so richtig beeindruckt bin ich von Textpattern nicht. Sorry. Aber irgendwie wirkt es auf mich recht unfertig. Klar, es ist ein CMS und nur nebenbei fürs Bloggen gedacht - aber wo ist ein Kalender? Wo ist eine zeitbasierte Navigation? Auch die dafür verfügbaren Plugins begeistern mich nicht sonderlich.

Images kann man hochladen - das ist ja das mindeste. Aber die Dateiextensions werden case-sensitiv geprüft. Und im Ergebnis kann man dann Bilder direkt von der Kamera nicht hochladen - unter OS X werden die nämlich in der Regel mit Grossbuchstaben in der Erweiterung kopiert. Ausserdem fehlt für Images auch nur das rudimentärste Handling - Thumbnails erstellen nach Vorgabe, Ordnerverwaltung etc. Das es Übersetzungen gibt, ist nett - aber warum sind die dann nur 90% vollständig? Hilfe gibt es auch - aber nicht an jedem Element. Klar, Hilfetexte sind aufwand zu schreiben. Aber wenn man Eingabefelder wie closet und cupboard in den erweiterten Optionen eines Beitrages hat, darf man sich über Fragen der Benutzer nicht wundern Dokumentation gibts fast keine - jedenfalls keine die ich hätte finden können. Ich meine so simple Sachen wie zu erklären was genau mit Sections und mit Categories erzielt werden soll.

Up-to-the-minute Hitlogs und Referrerlogs sind ja auch ganz nett - aber wieso zum Geier werden diese einfach nur roh präsentiert? Das hab ich schon in meinen Webserver-Logs. Wenn ich die Hits schon speicher, würde ich erwarten das sie intelligent gefiltert werden - z.B. Artikelverbindungen aufgelöst werden und Summen und Übersichten erzeugt werden. Sonst bringts nix.

Das Bookmarklet, was es für one-click-adding von Links da sein soll, hab ich nirgends gefunden. Ich find es praktischer wenn sowas als Link für Drag-and-Drop verfügbar ist. Wenn ich das erst irgendwo suchen muss, ist es irgendwie umständlich. Zumal man auf der textpattern Hauptseite nicht suchen kann. Und die Dokumentation eh nicht existiert, was das Suche in derselben natürlich erschwert ...

Und unter browser-based Plugin installation würde ich doch als Minimum erwarten, das ich nicht nur eine Datei angeben kann, sondern auch eine URL. Denn wozu soll ich ein Plugin, das ich aus dem Web auf einer anderen Website installieren soll erst auf meine Platte laden?

Die eingebaute Suchmaschine ist zwar ganz nett für den Besucher, aber sie sucht scheinbar nicht im Betreff. Warum nicht? Der Betreff ist doch prädestiniert für die Suche.

Alles in allem macht Textpattern einen sehr seltsam unfertigen Eindruck auf mich. Viele interessante Ansätze, aber im Gegenteil zu zum Beispiel Wordpress alle irgendwie nicht voll durchdacht. Nur angerissen. Schade, eigentlich - denn optisch macht Textpattern eine Menge her. Wordpress wird dagegen regelrecht prüde

Textpattern und punycode

Was mich immer wieder erstaunt - nicht nur bei Textpattern, aber das muss jetzt halt mal dran glauben weil ich es ausprobieren wollte - ist die Ignoranz von Punycode in Software. Ok, ich weiss, Punycode (die internationalisierten Domainnamen) ist krank. Das weiss ich. Nur die komplette Ignoranz dieses - leider recht kranken - Standards macht manches nette Paket kaputt.

Bei Textpattern ist das ganze jetzt besonders witzig: einige Teile funktionieren tadellos, einige andere absolut nicht. Mal wird eine gültige URL generiert, mal eine kaputte. Zum Beispiel tun es weite Teile des Admins absolut tadellos, nur die kleinen Popupfenster in der Präsentationsadministration kommen nicht mit Umlaut-Domains klar.

Klar, ich könnte da jetzt die xn-... Form der Domain einbauen. Aber dann würde diese auch nach außen sichtbar, weil TXP scheinbar diese auch teilweise absolut generiert und damit diese Basis-URL mit reinrutscht. Hmm. Unschön.

Update: auf jeden Fall sollte man den Aufruf zum Setzen des Zeichensatzes auf utf-8 auch in der textpattern/index.php Datei machen. Diese ist für das Admin-Interface verantwortlich, wenn man das nicht macht, gibts Konflikte zwischen den Admin-Seiten und den Content-Seiten. Denn bei den Content-Seiten wird der entsprechende Call gemacht, diese werden also mit utf-8 als Zeichensatz in den Serverheadern ausgeliefert. Die Adminseiten aber nicht - also wird das iso-8859-1. Ergebnis: viele moderne Browser ziehen (korrekterweise) den Zeichensatz vom HTTP-Header dem vor, der in der Datei selber angegeben ist. Und schon gibts komische Umlaute.

Was ich zugefügt habe, ist die folgende Zeile:

 header("Content-type: text/html; charset=utf-8");

Und zwar vor dem $textarray = load(.....) Call. Damit wird dann wenigstens dieses Problem behoben. Am besten einmal die vorhandenen Elemente aufrufen und neu speichern, damit die richtig im utf-8 Zeichensatz sind. Das gilt bei internationalen URLs auch für die Preferences, wo man die Domain der Site eingibt.

Was immer noch klemmt, sind die Tagbuilder Fenster - die Popups werden falsch aufgerufen, scheinbar mit falsch kodierten Umlauten. Leider kann ich das aufgrund eines Bugs im Camino nicht verifizieren, der weigert sich Seiteninhalte von internationalen Domains im Source anzuzeigen

verwirrtes Gesicht

Internationale Domains sind ein Hack. Und wie bei jedem üblen Hack, gibts haufenweise üble Probleme. Update 2: wie um zu beweisen wie Hacky Punycode und vor allem dessn Unterstützung in Browsern ist, ich hab heute mal diverse weitere Browser getestet. Zusammen mit denen von gestern:

  • Safari auf Jaguar kann überhaupt kein Punycode
  • Camino 0.8 kanns weitestgehend, kann aber keinen Source anzeigen und die Tag-Popups in TXP tuns nicht (wie ich mitlerweile weiss ist es ein Browser-Bug)
  • Mozilla Firefox 0.8 kommt ebenfalls weitgehend damit klar, nur tuns Popups und Sourceanzeige nicht - gleicher Bug wie bei Camino (war zu erwarten, ist ja die gleiche Sourcebasis)
  • IE kann eh kein Punycode, braucht dafür ein Plugin. Weiter hab ich mit dem Misthaufen nicht getestet.
  • diverse Textbrowser (lynx, w3m, links) tuns auch nicht mit Punycode.
  • Opera kommt mit allen Aspekten klar.

Klarer Sieger: Opera. Wer also mit internationalen Domains arbeiten will (vor allem halt mit Textpattern - aber nicht nur dort), sollte Opera benutzen. Denn sonst gibts Probleme an allen Ecken und Enden, wo Hostnamen ermittelt/generiert werden - z.B. die JavaScript-Links für die Popups in TXP enthalten keinen Hostnamen. Der wird vom Browser intern dazugepappt. Und zwar falsch - aber nur, wenn das Popup gemacht wird. Wird statt dessen über das Kontextmenü der Link in einer neuen Registerkarte geöffnet, funktioniert alles bei Firefox und Camino.

Sorry, aber das ganze Thema ist absolute Moppelkotze.

Writing DVDs under Debian GNU/LINUX - DVDs unter Debian GNU/Linux benutzen - auch DVD-RW und +RW

Systemupgrades und ihre Freuden

Spontane Entscheidung, einen anstehenden Systemupgrade nicht auszuführen:

 grave bugs of libc6 (2.3.2.ds1-12 -> 2.3.2.ds1-13) <open> #259211 - apache segfault after upgrade from woody #265486 - Upgrade breaks system

Serverumzug erfolgt

simon.bofh.ms hat jetzt einen neuen Server mit mehr CPU und mehr RAM. Sehr nett, denn jetzt hab ich wieder Raum um mit dem System rumzuspielen

The IE weblog makes me laugh

Microsoft at it's best: mit SP2 glauben sie den sichersten Browser zu haben. Witzigerweise sind aber schon die ersten Löcher aufgeflogen, die in dem tollen neuen SP2 IE drin sind ...

Ausserdem haben sie eine tolle neue und originelle Idee implementiert: Popup-Blocker. Weil, so eine Idee hatte ja noch niemand vorher, die ist so originell, die sollte MS sich patentieren lassen ...

Hier gibts den Originalartikel.

Serverumzug verzögert sich etwas

Weil der Provider nur laufende Maschinen mit 1 Partition und 1 System drauf einrichtet. Und man beim Kopieren von einem System auf das andere System im laufenden Betrieb durchaus Fehler machen kann, die das System unerreichbar macht. Und damit den Serverupdate rabiat abwürgt

Man könnte es Administratoren so viel einfacher machen, wenn man einfach grundsätzlich 2 unabhängige Systeme auf den Platten installiert, so das man bei Umbauarbeiten in ein inaktives System hineininstalliert. Naja, irgendeinen Grund muss der niedrige Preis ja haben ...

Gmail Full!

Cool, da hat doch glatt jemand das GB Mail bei gmail voll gekriegt

Bei Disobey Nonsense Network gibts den Originalartikel.

Serverarbeiten an meinem Server

Da ich die Hardware gegen eine grössere Hardware austausche und dazu die ganzen Daten von der einen Kiste auf die andere schaufeln muss, wird mein Weblog (und die andren Sachen die derzeit auf simon.bofh.ms laufen) für einige Stunden heute oder morgen ausfallen. Ich hoffe das alles glatt geht. Domains die bei mir gehostet sind haben im DNS keine Probleme, da ja der andere Server noch läuft. Wer bei mir Mails oder andere Sachen liegen hat, ist natürlich genauso vom Ausfall betroffen.

Ansonsten stellt euch hier ein Baustellenschild mit einem eifrig schippenden Bauarbeiter dahinter vor

safeurl.de

Dies kann eine Gefahr bedeuten für Sie. Dadurch, dass man Ihre Internetseite durch die Logdateien lokalisieren kann, findet man auch Sie. Dies ist zum Beispiel beim Deeplinking eine Gefahr, wenn der Webmaster der verlinkten Seite dies nicht erlaubt. - soso, Referrerunterdrückung explizit als Mittel zum Deeplinking auf Inhalte propagiert. Da man ja schrecklich in Gefahr gerät, wenn Referrer weitergemeldet werden. Jaja, ein Werkzeug von Webmastern für Webmaster. Wäre ich ein Schwein würd ich ja sagen von Bandbreitenschmarotzern für Bandbreitenschmarotzer - aber ich bin ja nett und sag sowas nie nicht.

Teufelsgrinsen

Hier gibts den Originalartikel.

Geoffroy-Klammeraffe

Der Klammeraffe. Wesentlicher Bestandteil der eMail-Kommunikation. Kein Wunder, das ich so viel Spam bekomme. Wird bestimt von lauter Klammeraffen auf der Suche nach Shakespear produziert ...

Hier gibts den Originalartikel.

Re: Sender-ID and free software

Ein Kommentar von Richard Stallman über die von Microsoft vorgeschlagene Anti-Spam-Lösung, die mit freier Software lizenztechnisch inkompatibel ist. Und ein Kommentar über die Lösung selber, den man allerdings erst nach längerem Abkürzungsstudium verstehen kann

Zusammenfassung: Microsofts Lizenz ist Moppelkotze und Microsofts technisches Modell ist Moppelkotze. Hat jemand was anderes erwartet?

Hier gibts den Originalartikel.

Schwerwiegende Sicherheitsmängel bei T-Com

Autsch.

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

SCO vs. Linux: BayStar will Klage einreichen

Ey, ihr macht den IBM-Anwälten ihr Spielzeug kaputt!

Teufelsgrinsen

Bei heise online news gibts den Originalartikel.

SCO Claims Linux Lifted ELF (LinuxWorld)

Jetzt sind die bei SCO endgültig völlig von allen guten Geistern verlassen. Schliesslich hat SCO selber in dem Verbund gesessen, der die 1.2 Spezifikation des ELF Standards in die Public Domain gestellt hat.

Und was das nicht nachschreiben können angeht: SCO ist da arg auf dem Holzweg, denn beileibe nicht jede Linux-Plattform benutzt ELF. Zum Beispiel im Bereich der PowerPC Prozessoren sind auch ganz andere Formate im Spiel, zum Beispiel das PEF. Es wäre zwar nervig alles umzustellen auf ein neues Format, aber definitiv nicht unmöglich.

Und Apple wird sicherlich auch sehr begeistert sein, denn die unterstützen in den dlopen Funktionen das ELF ABI (benutzen als Format allerdings Mach-0). Sicherlich will Apple gerne Lizenzgebühren für OS X an SCO abdrücken

Teufelsgrinsen

Hier gibts den Originalartikel.

Emotionale Entscheidung

Wir kriegen sie alle. insert manic laughter Bei M. Kniebes Journal gibts den Originalartikel.

gmail ist seltsam

Ich hab ja jetzt seit ein paar Tagen einen gmail Account. Zum Rumspielen dachte ich mir mal, lad doch einfach einen Berg von Mails da rein und guck dir mal die Such- und Filterfunktionen an. Kleines Python-Script gehackt, das mir meine archivierte Mail per SMTP in meinen Mailserver kippt, der sie dann nach und nach an Google abgibt. Das Script läuft auch glatt durch. 1305 Mails wurden erfolgreich an Google ohne Fehlermeldung abgesetzt (das ist nur das Archiv von 1998, deshalb ist das so wenig).

Angekommen sind nur 640. Wo bleibt der Rest? Mein Server hat alle Mails an zwei Server abgegeben. gsmtp171 und gsmtp57. Der erste kriegte 556 Mails, der zweite 749. Keine Fehlermeldungen bei diesen 1305 Mails. Aber mir fehlt ein grosser Schwung. Und die Zahlen passen nicht auf einen der beiden Mailserver - also ein einzelner Server wars auch nicht. Alle Mails stammen aus einem Mailsystem - sind also syntaktisch korrekt, schliesslich sind sie bis in mein Mailpostfach gewandert. Ausserdem müssten syntaktische Abweisungen entsprechend äussern - bei Attachements die ausführbar wären, wird die Mail ja auch direkt auf dem Mailserver abgewiesen (davon hatte ich 4 Stück).

Strange. Irgendwie macht sowas nicht wirklich Hoffnung darauf das Google da was richtig gutes aufgebaut hat ...

Windows XP sicherer als Linux und Mac OSX!

Tjaja, die angeblichen Experten vom Chip-Labor. Bei Industrial Technology & Witchcraft gibts den Originalartikel.