Artikel - 27.10.2005 - 27.11.2005

Another OPML server...

Phil Pearson does it again - diesmal hat er den Community-Server für den OPML-Editor von Dave Winer in Python nachprogrammiert (damals hatte er ja den Radio Community Server nachgebaut, ein Projekt an dem ich auch zweitweilig beteiligt war). Jedenfalls kann man jetzt also auch seinen OPML-Editor auf die eigene Linux-Kiste veröffentlichen lassen, wenn man dort Python und SCGI zur Verfügung hat.

Das Versagen der RWE

In Krisenzeiten kann man sich voll darauf verlassen, das diese überteuerten Stromversorger eben nur eins können: abzocken und Monopole ausnutzen wo es nur geht. Aus den Nachrichten:

Unterdessen haben die RWE damit begonnen, die Schäden zu sichten und teilweise zu reparieren. Der Strom wird aber in Steinfurt, Laer, Metelen, Horstmar und Ochtrup voraussichtlich bis Montag ausfallen.

Wie gnädig, das sie jetzt anfange die Schäden zu sichten. Wie wäre es denn mal zumindestens die Kommunikationsmittel wieder mit Strom zu versorgen? Telefon nach Nordwalde geht immer noch nicht - das ist nicht allein ein totales Versagen der Telekom (die daran auch ihren Teil hat), sondern auch der Stromversorger. Und wie kann es bitte sein, das die Stromversorger nicht in der Lage sind, die Stromversorgung in der Kreisstadt wieder zum Laufen zu bekommen? Das sind Zustände wie in den USA - nur das hier kein Tornado durchgezogen ist, sondern einfach nur etwas stärkerer Schneefall.

Wieso diese Flachpfeifen und Versager allerdings dauernd meinen die Preise erhöhen zu müssen, wenn sie nicht mal sowas rudimentäres wie den Strombetrieb aufrechterhalten können, will mir nicht ganz einleuchten. Das ganze ist eine absolute Pleite und ein totales Armutszeugnis für die RWE.

Eine Schneeflocke fällt ...

... und Münster stürzt ins Chaos. Busse mit Verspätungen von 20-30 Minuten, abends 20 Kilometer Stau auf der Autobahn der nicht wegkommt und von Hilfsdiensten mit Decken, Tee und Benzin versorgt werden muss (wobei die Torfnasen keine Gasse gelassen habe, so das die Hilfsdienste teilweise übern Acker fahren mussten ...) und am Bahnhof keine Züge Richtung Norden und 50 Reisende, die die Nacht im Schutzbunker unterm Bahnhof verbringen mussten.

Es ist immer wieder Faszinierend mitzuerleben wie wenig die Stadt Münster und viele ihrere Einwohner auf sowas ungewöhnliches wie Schnee, der auch mal einen Moment liegen bleibt, eingerichtet sind. Da klappt sofort auch wirklich garnichts mehr. Und die Hirne frieren auch gleich ein. Bunker - wir haben einen Haufen Hotels in Münster, wenn die Bahn ihre Fahrgäste nicht wegfahren kann, sollte sie ja wohl genug Courage haben, denen wenigstens Hotelzimmer anzubieten und nicht die in die Bunker stecken.

Oh, und im Kreis Steinfurt sind reihenweise Orte ohne Strom(20 nach den letzten Meldungen). Nordwalde ist auch darunter - meine Eltern und die Familie meiner Schwester sitzen da also jetzt im Dunkeln und in der Kälte. Hoffentlich kommt der Strom dort bald zurück. Vorfälle wie diese erinnern einen immer wieder daran, wie abhängig man von der Stromversorgung ist (und wie gut es ist, das in Münster der Strom unterirdisch kommt - Erdbeben sind hier deutlich seltener als starke Schneefälle ).

Erster anstehender Abgang der Regierung?

Sieht so aus, als ob Gabriel erster Kandidat für Minister-Abgang ist:

Gegen Gabriel wurde bereits Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig erstattet. Darin werden ihm Verschleierung einer illegalen Scheintätigkeit für VW, Meineid und ein Verstoß gegen die Geschäftsordnung des niedersächsischen Landtages vorgeworfen. Dessen Präsident Jürgen Gansäuer will nun überprüfen lassen, ob die Nebentätigkeit Gabriels den Vorschriften entsprach.

Nunja, die ganze Geschichte bei VW ist ja auch gar zu putzig - der Ober-Schikaneur Hartz kriegt eine Delle nach der anderen (und den Berliner Prolethikern ist es immer noch nicht peinlich, die ungerechte Arbeitlosenbehandlung weiter mit so einem Namen zu assoziieren). Und jetzt gibts noch Hinweise darauf, das VW den Betriebsräten Viagra gesponsort hat für Sexparties. Was für armselige Prolls auf allen Seiten ...

Family-Update

Alles in Ordnung in Nordwalde, mein Vater war zum Glück Freitag schon sehr früh aus dem Sauerland zurück und Strom war auch schon heute um 11:00 wieder da - nur Telefon hat sich bis 20:00 Zeit gelassen ...

Auf in die totale Überwachung

Passend zu den Satelliten anfunkenden RFID-Chips der US Militärs gibts auch in Europ hirnverbranntes zu vermelden: EU-Ausschuss segnet Kompromiss zur TK-Vorratsdatenspeicherung ab:

Datenschützer haben die Absprachen als "verhängnisvollen Dammbruch" in der Telekommunikationsüberwachung und "massivste Grundrechtseinschränkung" abgelehnt. Ihrer Ansicht nach würde sich bei der Verabschiedung des Gesetzesentwurfs auch in der überarbeiteten Form hierzulande die Frage seiner Vereinbarkeit mit der Verfassung stellen.

Aber die Politiker, die an dem Kompromiss beteiligt sind, feiern das ganze als grossen Erfolg. Naja, die Verfassung interessiert ja niemanden hier in Deutschland, speziell nicht die aktuelle Regierung - wie man an ihrem nicht verfassungskonformen Haushalt für 2006 sehen kann ...

Achso, und weil wir gerade bei Hirnverbranntem sind: die Musikindustrie fordert die gleichen Zugriffsrechte auf Einwahldaten von Bürgern wie für die Terrorbekämpfung vorgesehen sind. Wieder eine Parallele zu den hirnverbrannten Auswirkungen des Kampfes gegen die eigene Bevölkerung in den USA.

Holografische Wechselmedien mit bis zu 1,6 Terabyte

Neues von den holografischen Speichermedien:

Die Scheiben sollen sich aber zunächst nur mit 20 Megabit pro Sekunde befüllen lassen und nach dem Beschrieb mindestens 50 Jahre halten.

Bitte das ganze mit bezahlbaren Medienpreisen, dann hab ich endlich ein brauchbares Archivierungsmedium für Bilder ...

Weird Python 2.3 Bug

Also wirklich, manche Bugs die man jagt sind wirklich strange. Guckt euch einfach mal folgendes Python Script an:


 import re

r = re.compile('^', re.M)

src = '''<html> <head> <title>Logviewer</title> </head> <body> <div> <h1>Titel</h1> </div> <div> {{}}
 {% block content %}
 {% endblock %}
 </div> </body> </html> '''

for match in r.finditer(src):
 print match.start()

Sieht ja ganz harmlos aus - liefert einfach nur die Positionen der Newlines (ja, ich weiss, das macht man anders - der Source ist nicht von mir). Das Script hat unter Python 2.3 eine Endlosschleife auf dem letzten, abschließenden Newline. Nimmt man das raus (also pappt das """ direkt hinter das letzte Tag ohne Zeilenumbruch) funktioniert das Script. Unter Python 2.4 funktionieren beide Varianten. Und hinter sowas muss man dann herjagen ...

Ich brauch ja nicht extra zu betonen, das dieser kleine Schnipsel Code in einem grösseren Berg von Code versteckt war, oder?

Manchmal ist OS X etwas strange

Ich dachte mir, da mein Rechner jetzt ja ein MacMini ist, und ich daher den Rechner nicht mehr dauernd mitschleppe- da kann ich doch FileVault deaktivieren. Fällt wohl leider vorerst aus, denn Mac OS X teilt mir mit, zur Deaktivierung müsste ich 4 Terabyte an freiem Plattenplatz haben - da muss ich wohl noch ein Weilchen drauf sparen, bevor ich mir das leisten kann

Bin nicht der einzige mit dem Problem. Scheinbar verrechnet sich OS X, wenn der Plattenplatz vermeintlich nicht reicht (wobei mein Homeverzeichnis nur 31 G belegt, aber 44 G frei sind) bei der Anzeige des nötigen weiteren Plattenplatzes.

Microsoft to Standardize Office Formats in ECMA

Stephen Walli(Ex-Microsofter) über die zu erwartenden Fallstricke in der letzten Microsoft-Aktion:

It will likely be a royalty free license, because the current patent license around the proprietary specification is royalty free. That patent license, however, couldn't be sublicensed, so an implementer that wanted to license their implementation under the GPL couldn't. Indeed previous examples around the IETF SenderID standard would force users of other implementations to engage in a license with Microsoft which is a rather onerous problem for free and open source licensed software.

Der Hinweis auf die SenderID-Geschichte ist durchaus wichtig: dort hat Microsoft auch ständig davon geredet, das es ein offener Standard sei, aber dabei immer unterschlagen, das deren Verständnis von offenen Standards absolut inkompatibel mit vielen Bereichen der Open Source Entwicklung sind - mit Sicherheit wird Microsoft wieder die GPL blockieren.

Abgesehen davon, ich find es schon ziemlich armselig, wenn Microsoft sich schlicht weigert ODF zu implementieren und meint einen eigenen Pseudo-Standard ihres Krams machen zu müssen - zumal man ja genau weiss, wie sich Microsoft dann zu solchen Standards verhält. Die werden dann wieder in den passenden Stellen erweitert und schon ists vorbei mit dem freien Zugriff.

The Vienna Conclusion: Sponsorship+Politics=Influence

Starkes Stück: laut Georg Greve wurde auf Wunsch von Microsoft eine Abschlusserklärung einer WSIS Arbeitsgruppe in Österreich verändert.. Statt einem Satz über den Erfolg von freier Software war plötzlich ein nie gefallener Satz über die Vorzüge von DRM enthalten. So wird einfach eine unliebsame Stimme wegredigiert - und dann behauptet, es wäre doch alles in Ordnung ...

Vatikan-Papier: Schwule dürfen keine Priester werden

Keine Kirche!

Die Schwulenhatz des Papstes geht weiter:

Der Vatikan möchte aktive Schwule und Personen, die die Bewegung der Homosexuellen unterstützen, nicht in Priesterämtern sehen. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn die Betreffenden ihre Neigungen mindestens drei Jahre lang überwunden haben, wie aus einem Dokument hervorgeht, das die katholische Nachrichtenagentur Adista gestern im Internet veröffentlichte.

Genau. Homosexuelle Neigungen überwunden haben. Ja, klar. Eigentlich müsste man die Bildzeitung wegen ihrer "Wir sind Papst" Titelzeile wegen übler Nachrede verklagen ...

EU Generalanwalt gegen Datenweitergabe

Weitergabe von Flugpassagierdaten ist unzulässig sagt der EU Generalanwalt:

Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), Philippe Léger, empfiehlt, das Abkommen zwischen der EU und den USA über die Weitergabe von Flugpassagierdaten aufzuheben.

Schon seltsam, wenn der Datenschutz erst durch den EuGH gerettet werden muss, weil er bei uns einfach in vorauseilendem Gehorsam über Bord gekippt wird ...

Hab ich eigentlich schon gesagt, ...

... daß ein 20" Cinema Display eine ziemlich feine Sache ist? Auf dem Bildschirm kann man sich ja glatt verlaufen ...

Ubuntu und Powerbook

Ok, da mein Mac Mini fleissig rödelt und alles funktioniert wie es soll, hab ich dann mal die Gelegenheit genutzt und auf meinem Powerbook Ubuntu installiert. Ich wollte ja endlich mal wieder gucken wie gut sowas heute klappt - früher waren Notebooks ja noch echtes Abenteuer mit Linux.

Grundsätzlich sieht das ganze sehr gut aus - wie schon der erste Eindruck von der Live-DVD. Alles startet ordentlich, die Komponenten werden grösstenteils gut erkannt und die Einstellungen sind weitestgehend sinnvoll - gerade die einfache Installation (für einen Testflug benutze ich gerne den DAU-Modus, einfach um zu gucken wie gut die Leute ihren Job verstehen) hinterlässt ein rundum gut eingerichtetes Desktop System.

Blöderweise habe ich aber ein Notebook. Und zwar ein Powerbook.

Naja, die Software an sich läuft. Der Desktop ist nett eingerichtet und die Auswahl an Software ist sehr brauchbar - auch die ganzen Notebooksachen sind weitestgehend installiert. Was fehlte?

Nunja, fangen wir mit dem einfachsten an: ein Powerbook hat nunmal eine feste Tastaturbelegung - die Tasten sind beschriftet. Ich hab nicht vor die Beschriftung abzurubbeln und auf PC umzulackieren. Wieso liefern die Torfnasen keine Powerbook-Tastaturbelegung mit? Ich hab zwar was im Netz gefunden, aber um das dann einzuhängen sind grössere Handstände (entweder einen nicht vollständig funktionierenden Patch einspielen oder den X-Startprozess anpassen - beides nicht unbedingt DAU-geeignet) nötig. Wieso kommt sowas nicht direkt mit dem System? Schliesslich sieht doch jeder, der ne Mac-Tastatur mal vor der Nase hat, das die nun wirklich nicht identisch mit PC-Tastaturen ist. Verschärft wird das ganze noch dadurch, das durchaus einige Mac-Tastaturlayouts dabei sind - die aber alle nur mit alten ADB-Tastaturen Sinn machen, denn sie haben völlig andere Tastaturcodes.

Dann das nächste: Powermanagement. Es wird ein Haufen Software installiert, der grösstenteils ohne brauchbare Doku daher kommt. Das macht nix - eigentlich sollte alles einfach nur eingerichtet sein. Und es ist grösstenteils auch eingerichtet: schliesse ich mein Display und öffne ich es, wird im daemon.log ordentlich eingetragen das pbbuttonsd das passende Script ordentlich ausführen konnte.

Wäre nur nett gewesen, wenn das Script dann auch irgendwas gemacht hätte ...

Leute, Powermanagement ist nicht irgendwie nice to have mit einem Notebook, das ist essentiell. Und eigentlich ist alles dafür notwendige vorhanden. Packt es bitte mit drauf und benutzt es auch. Die Installation von Ubuntu sieht jedenfalls so aus, als ob da einfach irgendwie der Teil, der die Aktionen ausführen würde, weggelassen wurde. Und in welchem Paket das nun wieder stecken könnte, hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Dann Bluetooth. Das System erkennt alles mögliche und irgendwas wird auch irgendwie gemacht mit irgendwem - aber wie und was und wo man jetzt mit Bluetooth machen kann, das sieht man irgendwie nicht. Hey Leute, Bluetooth ist ja nun wirklich nicht mehr ultraneu, und für Linux gibts da auch schon länger was - wir wärs denn mal mit wenigstens rudimentären Werkzeugen, die einem den Status anzeigen?

WLAN tuts immer noch nicht - kann aber Ubuntu nix für, ist der blöde Hersteller der Karten. 3D-Beschleunigung der Grafik tut auch nicht, weshalb der Desktop doch etwas zäher ist als nötig wäre - gleicher Grund wie bei WLAN. Wirklich schade, das Hardware-Hersteller einem freien Betriebssystem noch extra Steine in den Weg legen.

NIckeligkeiten am Rande: das Trackpad ist bescheuert hektisch eingestellt - nahezu unbedienbar für Menschen mit motorischen Problemen. Konservativere Einstellungen wären deutlich sinnvoller. Und Gnome ist immer noch recht verschwenderisch mit Bildschirmplatz - hey, mein Notebook hat nunmal nur 1024x768, ich kann da nicht einfach Pixel anbauen!

Alles in allem bestätigt Ubuntu seine gute Eignung als Desktop-System - denn das installierte System an sich ist wirklich brauchbar. Aber Notebooks sind immer noch das letzte Abenteuer für die ganz Harten.

Und mein Notebook? Naja, ich werd wohl einfach wieder den Tiger drüberbügeln

Ein Marsjahr unterwegs

Über die Super Leistung der Marsroboter:

Die dramatische Landung, bei der die 180-Kilogramm-Gefährte in Airbags gehüllt ins Marsgeröll krachten, jährt sich in diesen Tagen, denn seither ist ein Marsjahr, also 687 Erdentage vergangen. Zur allgemeinen Überraschung funktionieren die Marsmobile immer noch.

Wirklich klasse, was die kleinen Kisten da hinlegen. Hoffen wir auf noch ein Marsjahr. Und bitte von der Baureihe noch ein paar auf ein paar anderen Planeten und Monden, wenns recht ist?

Na endlich gehts der Dialer-Verwertungskette mal an den Kragen

BGH-Urteil bricht Dialer-Wiederverkaufskette auf:

Dem "durchschnittlich verständigen und informierten Telefon- und Internet-Nutzer" sei "die Leistungskette zwischen dem Teilnehmernetzbetreiber und dem Mehrwertdiensteanbieter nicht bekannt". Daher lasse sich der "Anwahl des Mehrwertdiensts nicht die Erklärung des Nutzers entnehmen, einen Vertrag mit dem Nummernverwalter schließen zu wollen". Der Anbieter sei "aus Sicht des Kunden Erfüllungsgehilfe eines Dritten".

Sehr gut. Damit wird es für die Dialer-Mafia endlich mal schwieriger ihre Gelddruckmaschinen zu betreiben. Wurde ja auch langsam mal Zeit. Ja, mir ist klar, das die Zwischenstationen nicht zwangsweise mit den Dialerabzockern zu tun haben - aber sie haben es zumindestens billigend in Kauf genommen das über sie solche Geschäfte abgewickelt werden. Und das ständige Versteckspiel der Dialerbetreiber hinter Zwischenfirmen war ja nun wirklich absurd.

Rechtsstreit um ARD-Wahl-Grafiken beigelegt

Demokratie powered by Microsoft hat ein Ende:

Die Kooperation von Infratest dimap mit Microsoft bei ARD-Wahlsendungen sei beendet, berichtete der federführende Norddeutsche Rundfunk am Montag.

Wird auch Zeit. Der Eiertanz der ARD zu dem Thema war einfach nur noch lächerlich. In Wahlsendungen gehört keine Firmenwerbung rein. Basta.

Deutschland - Waffenschieber

Erst die Leopard II Panzer an die Türkei, jetzt U-Boote an Israel - und dann auch noch mit Finanzierung eines Teils der Produktion durch Deutschland selber. Ganz grosse Aktion.

Und nein, mich stört daran nicht das Wort "Israel" - da könnte auch irgendein anderes Land stehen. Mich stört - neben der generellen Tatsache der Waffenproduktion und des Waffenexportes - der Teil wo Deutschland ein Drittel der Produktionskosten selber trägt ...

Taxi 3

He, das war doch gerade Sly Stallone?

(Und ganz ehrlich: der Bond-Verschnitt am Filmbeginn ist doch wirklich einfach nur gnadenlos gut)

Widerwärtig ...

... die Panikmache der Hetzer gegen den Datenschutz und die Privatsphäre, wenn das Fernmeldegeheimnis droht ernstgenommen zu werden.

Definition: Peinlich

Leute, die über ihr Blog-Design längere Artikel schreiben.

Kritische Lücke in Content Management System Mambo

PHP entwickelt sich immer mehr zum Sicherheits-Müllhaufen:

Nicht immer erhöht unter PHP das Deaktivieren von register_globals die Sicherheit. Manchmal öffnet sich dadurch erst eine Schwachstelle. So auch im Falle des Content Management System Mambo, das laut eines Postings auf der Sicherheits-Mailing-Liste Full Disclosure eine Schwachstelle enthält, mit der es Angreifern möglich ist, eigenen Code auf dem Server auszuführen.

Dazu trägt sicherlich bei, das es kaum eine Sprache - ausser vielleicht noch Perl - so viel Cruft mit sich rum, wie PHP. Das Ergebnis zeigt sich dann immer wieder in esoterischen Problemen, die dann selbst Leute erwischen, die eigentlich von der Erfahrung her auf sowas vorbereitet sein müssten.

Kaktusmilbe Revisited

Jutta und ich haben mal wieder mit Makrofotografie rumgespielt - Jutta hat sich eine Kaltlichquelle von Zeiss zugelegt, also gibts endlich genug Licht auch für absolut krasse Vergrösserungen. Ergebnis: die Kaktusmilbe mal wieder besucht:

Wer einen Grössenvergleich möchte: das nachfolgende Bild ist ein Ausschnitt aus einem recht präzisen Millimetermaß - die oberen beiden Striche sind einen Millimeter auseinander, der untere steht auf dem Halbmillimeter. Das Bildfeld entspricht dem des Bildes oben.

Die leichten Unschärfen kommen einfach aus dem extremen Abbildungsmaßstab - ca. 12fache Vergrösserung bezogen auf die Grundfläche des Chips der 10D - und durch das weit außerhalb seiner optischen Parameter betriebenen optischen System.

Zum Einsatz kam eine Canon EOS 10D, ein Adapter von Canon EF auf Contax Y/C, ein Contax Balgengerät, ein Tokina ATX 17mm/f3.5 in Retrostellung und das ganze dann auf Stativ und Kugelkopf (so ein Arca Swiss Monoball ist schon was feines - für Makro-Arbeit der ideale Kugelkopf). Dazu dann etwas Fingerspitzengefühl, Geduld, und Reihenaufnahmen mit minimal wechselndem Abstand Objektiv-Motiv.

e-Voting: Anfechtung der Bundestagswahl wegen Wahlcomputern

Ärger mit den Wahlautomaten bei der Bundestagswahl:

Wiesner bemängelt insbesondere, dass die Stimmabgabe mittelbar – über das Wahlgerät und die eingesetzte Software – erfolgt und nicht überprüft werden kann, ob die abgegebene Stimme sofort und unverändert im Stimmenspeicher abgelegt sowie anschließend im elektronischen Stimmenspeicher bis zur Ermittlung des Wahlergebnisses nicht mehr verändert wird.

Ich drück ja die Daumen das er durchkommt mit seinem Antrag, sehe aber keine grösseren Chancen - denn sicherlich wird es einfach wieder totdiskutiert und bis dann eventuell das Bundesverfassungsgericht entscheidet, ist die derzeitige Koalition schon längst gen Orkus gegangen (die hält keine 4 Jahre durch) ...

Manches ärgert mich fürchterlich

Zum Beispiel, wenn Umlaute nicht sauber verarbeitet werden - wie bei dem pre_populate_from bei Django. Daher benutze ich das einfach nicht mehr in meinem CMSProject, sondern fülle den Slug einfach im _pre_save. Und lasse dann dort eine entsprechende Routine laufen. Wobei auch diese nicht wirklich perfekt ist, aber immerhin brauchbar ...

Und ja, das hier ist ein Testbeitrag für die Funktion um aus einem Titel mit Umlauten einen Slug zu machen.

Und dann war da noch ...

... der Offenbarungseid der Rot-Schwarzen-Horrorkoalition und das laute Heulen und Zähneklappern all der Interessensarschkriecher die meinen jetzt ihr Bütterchen weggenommen zu bekommen. Wärend dessen wird dann weiter gegen Hartz IV Empfänger gehetzt und der Sozialstaat demontiert, der Polizeistaat aber weiter ausgebaut. Jeglicher Verstand wird aussen vor gelassen und deshalb das Konjunktürchen mal eben mit Mehrwertsteuererhöhung gemeuchelt. Garniert wird das ganze dann mit einem klaren Verfassungsbruch im Haushalt für das nächste Jahr. Und diese Schwachmaten stellen sich hin und feiern sich und ihr armseliges Machwerk.

Bei schlechten Filmen kann man immer umschalten. Wo ist bitte die Fernbedienung für die Realität?

Apples WebObjects mit neuen Lizenzbedingungen

Apple hat die Lizenzfragen zu WebObjects geklärt - Deployment auf Linux-Kisten ist jetzt auch ganz normal erlaubt. Damit ist die XCode-Umgebung mit WebObjects jetzt also komplett von Entwicklung bis Deployment Freibier.

Beim Geocaching fotografiert

Einfach nur eine Reihe Bilder die bei verschiedenen Geo-Caching-Touren gemacht wurden. Zum Teil in der Coesfelder Heide, zum Teil in der Nähe von Wolbeck:

Ein paar mehr Bilder ...

... gibts in meinem CMS Testbed(ja, ich stricke mal wieder an meiner eigenen Content-Management-Software). Und wenn ich mir angucke wie wenig Zicken meine eigene Software macht und wie viele Zicken Wordpress immer mal wieder macht (z.B. konnte ich heute keine Bilder hochladen, ohne das ich irgendeinen Grund erkennen konnte - nix in den Logfiles, keine Fehlermeldung, einfach nur die Weigerung hochzuladen), dann könnte der Umstieg immer näher rücken ...

Traumtänzer at Work

Wer mal richtig ablachen will: RatcliffeBlog—Mitch's Open Notebook: Measuring podcasts: The right first step - über die kläglichen Versuche von Audible am Podcasten zu verdienen. Egal was man von Podcasts hält (ich halt nix davon, deren Accessibility ist einfach nur grottenschlecht), die Vorstellungen von Audible (die DRM-verseuchte Audiobooks verkaufen) sind einfach nur lachhaft.

Boykottiert Sony-BMG!

Denn deren Rootkit-Mist greift jetzt auch auf Macs über:

Sony BMG hat mit dem XCP-Kopierschutz von First 4 Internet das Windows-Universum gegen sich aufgewiegelt. Nun taucht auch ein Kopierschutzverfahren auf, das im Mac-Kosmos ähnliche Aufgaben wie die XCP-Software erfüllen soll. Für Mac-Systeme waren bislang so gut wie keine Trojaner und Rootkits bekannt.

Na klasse. So gut wie keine Rootkits und Trojaner - bis jetzt uns die Musikindustrie so einen Mist aufs Auge drückt. Was rauchen die bei Sony-BMG eigentlich? Eins ist klar: eine CD von denen kommt mir nicht mehr in den Player. Verbraucher als Verbrecher abstempeln und rumheulen wie dreckig es ihnen geht, und dann mit CDs eine Attacke auf meinen Rechner veranstalten? Vergesst es.

zorniges Gesicht

Realitätsverlust bei SAP-Vorständlern

SAP-Vorstand wettert gegen Open Source:

Ansonsten sei es wichtig, nicht zu sehr mit dem Code hochwertiger Softwareprogramme herumzuspielen.

Moment mal. "hochwertige Softwareprogramme". Der arbeitet doch bei SAP? Wo haben die denn irgendwelche hochwertigen Softwareprogramme? Ich mein, wenn man "hochwertig" mal nicht als "hoffnungslos überteuerter Schrott" betrachtet, wie er das wohl tut?

Teufelsgrinsen

mal wieder ne Woche München

Und daher hier nur sporadische Updates, wenn ich mal Lust und Zeit hab. Was anbetracht des interessanten Projektes und des doch recht ansehnlichen Wetters warscheinlich eher selten der Fall sein wird

SPD verkauft den Kündigungsschutz

Damit sie weiter in Berlin in der Regierung mitspielen darf, Verkauft die SPD den Kündigungsschutz:

Die Fachpolitiker von Union und SPD haben sich darauf verständigt, in einer großen Koalition den Kündigungsschutz weiter zu lockern. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, soll die Probezeit bei Neueinstellungen künftig auf bis zu zwei Jahre verlängert werden dürfen. "An der Substanz des Kündigungsschutzes wird damit nicht gerüttelt", sagte SPD-Arbeitsmarktexperte Klaus Brandner der Zeitung.

Ok, das ganze ist von der Bild am Sonntag, also kann man auf den Wahrheitsgehalt nicht viel geben, aber wenn dem wirklich so ist, ist das schon eine ziemlich bodenlose Frechheit. Eine Probezeit von zwei Jahren ist defakto eine Aufhebung des Kündigungsschutzes, egal was diese SPD-Pfeife da von sich gibt - Neueinstellungen haben dann keinerlei Sicherheiten mehr, die kleines Unstimmigkeit und der Vertrag ist beendet. Das ist schlichtweg absurd.

Zumal die Arbeitgeber mit befristeten Arbeitsverträgen heute schon eine vergleichbare Möglichkeit haben, nur das der Arbeitnehmer dann wenigstens für die Dauer des befristeten Verhältnisses eine Sicherheit hat - bei der oben skizzierten Idee gibt es gar keine Sicherheit mehr.

Und mal ganz ehrlich: ein Chef, der zwei Jahre braucht um festzustellen ob ein neuer Mitarbeiter für den Job taugt (und genau dafür ist die Probezeit gedacht, nicht als verlogener Ausweg für die Aufhebung des Kündigungsschutzes), muss entweder ein verlogenes Stück Scheisse sein, oder dumm wie ein Stück Brot in der Pfütze ...

Die Lügereien der SPD in den letzten Jahren (mit Hartz IV und dem ganzen Mist von Schily) und in den Koalitionsverhandlungen zur Zeit ist jedenfalls ein klares Zeichen dafür, das die SPD nicht mehr den eigenen Namen verdient. Mit sozial hat das nichts mehr zu tun. Das ist Verkauf des Sozialstaates rein aus Machtgier und -besessenheit.

Auf in den Polizeitstaat Deutschland!

Schwarz-rote Koalition will Datenschutz auf den Prüfstand stellen:

Unter dem Titel "Deutschland – ein sicheres und freies Land" wird die Bekämpfung des Terrorismus in dem heise online vorliegenden Papier weiterhin als "eine sehr wesentliche Aufgabe aller deutschen Sicherheitsbehörden" bezeichnet. Zudem wird ein "Anspruch" der Bürger postuliert, "vor Kriminalität geschützt zu werden". Dem haben sich nach Ansicht der Innenexperten von Schwarz-Rot andere verfassungsrechtlich garantierte Freiheitsrechte unterzuordnen. Es gelte zu überprüfen, heißt es in dem achtseitigen Vertragsdokument, "inwieweit rechtliche Regelungen etwa des Datenschutzes einer effektiven Bekämpfung des Terrorismus und der Kriminalität entgegenstehen" und die an sich "bewährte Sicherheitsarchitektur" weiterentwickelt werden müsse.

Ohne Worte.

Mehrwertsteuer vs. Vermögenssteuer

Offener Brief: Reiche wollen mehr Steuern zahlen:

Krämer sagte, es könne nicht sein, dass ernsthaft über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nachgedacht werde, ohne auch die Vermögenden stärker zu belasten. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer träfe die Normalverdiener, Rentner und Arbeitslosen wesentlich stärker.

Komisch das Leute mit Geld das kapieren können, unsere Bundesprolethiker aber nicht ...

Die Feigheit der SPD

Sie zeigt sich in der Position zur (doch-nicht?) -Generalsekretärin Nahles:

Nahles war zuvor parteiintern scharf angegriffen worden. Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs, sagte im ARD-Morgenmagazin: "Ich halte es für absurd, dass jemand als Königsmörderin belohnt wird, der mit seiner Sturheit die Partei in die Krise geführt hat."

Ich halte es ja für absurd, das so ein rechter Müllhaufen wie der Seeheimer Kreis überhaupt in der SPD eine Stimme bekommt. Soll er doch zur Union rübermachen ...

Die "Königsmörder" waren im übrigen nicht Frau Nahles, sondern der Parteivorstand - von denen auch noch 8 nicht zu dem Treffen gekommen waren. Aber die zu kritisieren traut sich der kleine Feigling natürlich nicht, denn die könnten ihn ja in seinen Pfründen beschneiden und ihn auf das zurechtstutzen was er ist: nichts.

Aber leider hat warscheinlich der SPD Vorstand nicht Mumm genug und wird vor den konservativen Kräften kneifen und damit dann dabei helfen, das die SPD auch mit neuer Besetzung genauso langweilig, uninteressant, vorhersagbar und unbedeutend sein wird, wie sie es jetzt schon ist. Eben nur eine rot angestrichene Union. Wer braucht sowas? Wo wir doch Stoiber und Seehofer haben?

Rumsfeld verweigert Uno Zugang zu Häftlingen

Im Land der Freien und Mutigen:

Die Vereinten Nationen haben den USA inakzeptable Auflagen für eine geplante Inspektion des Gefangenenlagers Guantanamo vorgeworfen. Selbst China stelle für Besuche in seinen Gefängnissen keine solchen Bedingungen, sagte der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak, in New York.

Mit der aktuellen Administration wohl eher ein Land der Feigen und Verlogenen?

Sony BMGs Kopierschutz mit Rootkit-Funktionen

Bei Heise ist ein Bericht über die Probleme mit Sony BMGs Kopierschutz:

Damit bildet diese Software Rootkit-Funktionen nach – Rootkits verstecken ihre (illegalen) Aktivitäten ebenfalls vor dem Computernutzer. Der Kopierschutz installiert unter anderem auch Filtertreiber für CD-ROM-Laufwerke sowie für die IDE-Treiber, durch die er Zugriffe auf Medien kontrolliert.

Letzten Endes wieder ein Einbruch in die Datenintegrität der Benutzer. Und nimmt man die bescheuerten Kopierschutz-Gesetze in Deutschland dazu, dann darf man theoretisch nicht mal was dagegen unternehmen. Und so wird das Recht des Einzelnen auf sein Eigentum (hier gehts schliesslich nicht nur allein um die alberne CD von Sony, es wird der ganze Rechner beeinträchtigt!) weiter auf dem Altar der Arroganz der Musikindustrie geopfert.

Übrigens enthält dieser Kopierschutz auch Überwachungsfunktionen für andere Medien als das eigene, geschützte - und verstößt damit meines Erachtens massiv gegen Datenschutzbestimmungen, denn egal was Sony schützen will, was sonst auf dem Rechner los ist geht die garnichts an.

Ein Grund mehr keine CDs von Sony BMG mehr zu kaufen.

Stoiber hat ausgestaubt

Stoiber geht nicht nach Berlin - die Zerfallserscheinungen der grossen Koalition schon vor dem Zustandekommen sind wirklich überaus putzig. Auf beiden Seiten fallen die Leute auseinander wie die Pappschachteln.

Der Unterhaltungswert dieser Berliner Doku-Soap ist jedenfalls beachtlich.

Teufelsgrinsen

A Test Framework for Django

DjangoTesting is part of my DjangoStuff project and is the start of a testing framework for Django, modeled after the testing framework that Ruby on Rails provides. Currently only model tests are implemented, request/response tests are planned.

The testing framework is built solely on unittest and django, so you don't need additional modules (besides my DjangoStuff project, of course). It provides python-based fixture notations (fixtures are just python classes with attributes in a DATA subclass) and a basic command line utility to make use of those tests and fixtures.

Tests and fixtures are stored in applications and projects, so you can have application specific tests (especially usefull with generic applications) and project-level tests that will integrate stuff over several applications.

I think a good testing framework would really be important for Django applications, especially for applications that should be shared between projects. But I do think that a good testing framework needs some banging on, too - so I started it as a small subproject on my own. But if it grows into something useful, I will opt for inclusion into Django trunk.

Bildung und Wohlstand - aber nicht für jeden

Geht halt nur zusammen - Bildung nur für die, die es sich leisten können. Die anderen sollen doch besser dumm bleiben: Chancenungleichheit ist weiter gewachsen. Und unsere Landesregierungen (auf deren Mist die Bildungspolitik wächst) werden schon dafür sorgen, daß das so bleibt. Mit Sicherheit jedenfalls in den Unionsregierten Ländern, zu denen NRW ja leider jetzt auch gehört.

Für jemanden wie mich, der aus einer Arbeiterfamilie kommt, ist diese Entwicklung mehr als erschreckend. Zu meiner Zeit waren Kinder aus Arbeiterfamilien zwar auch nicht die Mehrheit in den Klassen am Gymnasium, aber es waren immerhin welche dort. Aber mit den heutigen Entwicklungen - Schuldgeld, Lehrmittelgelder, später Studiengebühren - machen die Politiker ganz deutlich was sie von Arbeitern halten: garnichts.

Wir sind Deutschland? Am Arsch. Geld ist Deutschland.

Müntes Abgang?

Ich kann mir ja ein kleines, fieses Grinsen nicht verkneifen, darüber daß Müntes Wunschkandidat für den Generalsekräter gegen Andrea Nahles verloren hat. War wohl nix mit Münte als neuem Wehner, von hinten die Fäden ziehen und alles tanzt nach seiner Pfeife - ausgepfiffen hat sichs.

Stoiber kneift?

Noch son oller Schisser

Teufelsgrinsen

Case/When/Otherwise for Django

If you have any evil plans for a switch statement for Django (hia rjwittams! ), you might want to look into my TagLib. There is a case/when/otherwise statement in there. It's quite easy to use:

{% case variable %}
{% when "value1" %}
{% endwhen %}
{% when "value2" %}
{% endwhen %}
{% otherwise %}
{% endotherwise %}
{% endcase %}

The reason for the tag structure is that the django template parser only looks for parameterless block-closing tags in the parsefor function and so you can't just pull an easy one like this:

{% if condition %}
{% elif condition %}
{% else %}
{% endif %}

You would have to copy over much from the template parser to get a parsefor that looks for a token with a tag and parameters to close the current block.

So I opted for the scoped tags approach where the "case" tag only sets up a context variable "case" and populates it with a dictionary with "value" and "fired" - with the latter one a trigger that can be fired by any "when" tag to prevent other "when" tags or the "otherwise" tag to fire themselves. A bit ugly, but working.

Spaziergang am Kanal

Am Kanal vorbeispaziert und ein paar Eindrücke eingefangen:

Adhoc-Organization in CM-Systems

Adhoc organization is what I named the basic design decisions for my new content management system (blog system, personal wiki, digital image shoebox - whatever). It's coming along nicely, even though up to now I only used it as a sample application to make use of my little tools from the DjangoStuff pseudo-project. And it still is one of the best ways to see how tagging or searching or the new calendar tag or other stuff is used.

But it's coming along so good that I think I will be able to change over some sites in the near future. The basic design decisions are somewhat documented in the linked document in my trac-wiki. The main objective for me is to get something that I can use as easy for image presentation as for text presentation and that allows me to really integrate both parts. So that articles really can consist of a multitude of media and text.

It's quite fun to work on a project where you tear down the model and rebuild part of it from time to time, or make major refactoring decisions that leave you with a broken heap of python-bullshit for a while

Werbebanner in 2005

Gucken sich Sitebetreiber eigentlich mal ihre eigenen Seiten an? Wenn ich bei der Netzeitung auf einer Seite 30 Sekunden brauche um die Seite zu schliessen, nur weil da ein beschissenes Werbebanner alle Ressourcen blockiert, dann find ich das nicht mehr witzig. Das man beim Fernsehprogramm bei Yahoo vor lauter Flash-Werbung kaum noch scrollen kann, fand ich schon blöd. Aber eine Zeitung die von sich behauptet das Netz verstanden zu haben sollte doch vielleicht mal die eigenen Seiten angucken und etwas Qualitätssicherung bei den geschalteten Werbeteilen machen ...

Aperture und Performance

Aus creativepro.com - Stripping Raw Naked - einem Interview mit dem Macher von Aperture:

JS: It depends on what you do with Aperture. I mostly run it on my 15-inch PowerBook. That's not to say that I don't enjoy the refreshing wind-blowing-through-my-hair feeling when I sit down in front of a G5 running Aperture. But a PowerBook is fine for what a lot of photographers do in the field with their laptops: browse images quickly and step through the thumbnails. Maybe tag the images they like, maybe zoom in closely on one. The photo edit stage. For that, a PowerBook does take a speed hit, but it's totally usable.

This is where our scheme of loading a proxy image comes in -- the 1024 proxy is often all I need to see at this stage. Depending on how many megabytes each image is, Aperture on a G5 can load the full Raw image in less than a second. On my PowerBook, that same image may take three to four seconds to load fully.

For heavier duty image processing, faster GPUs and multiple processors are of huge benefit. Aperture does make extensive use of dual processors, but you do not need a Quad [a new model from Apple that has two dual-core processors].

Das klingt dann schon eher brauchbar - wenn ein 15" PowerBook tatsächlich als bedienbar anzusehen ist.